Hordel: Rudnik prangert Moral seiner Spieler an

Was los sei bei der DJK TuS Hordel? „Gute Frage“, sagt Marco Rudnik, der Trainer des Westfalenligisten, und beginnt das Grübeln. Nicht das erste Mal in den letzten Tagen, dass sich Rudnik nach zwei Niederlagen in Folge den Kopf über die eigene Mannschaft zerbricht. Vor dem Heimspiel gegen Hombrucher SV 09/72 (So., 15 Uhr, Hordeler Heide) richtete der am Saisonende zum Ligakonkurrenten DSC Wanne-Eickel wechselnde Coach aber bereits energische Worte an die Spieler.

„Ich habe in der Kabine meine Meinung gesagt. Jeder sollte sich an die eigene Nase fassen. Und jeder, der am Saisonende noch in den Spiegel schauen kann, hat auch alles gegeben“, so Rudnik. Es scheint offensichtlich, dass bei einigen Akteuren aus dem Kader der Grün-Weißen die Motivation mehr und mehr schwindet, je näher das Saisonende rückt. „Für mich persönlich ist es nicht so, dass ich mich in Richtung Saisonende schleppen würde“, sagt Rudnik. Hombruch ist als Vorletzter auch rechnerisch schon so gut wie abgestiegen, dennoch erwartet der Trainer eine klar erkennbare Reaktion von seiner Mannschaft. „Ich glaube ja trotzdem, dass das eine charakterstarke Truppe ist“, so der Coach: „Aber das sollen sie jetzt auch beweisen.“ Johannes Debski ist im Urlaub, Andreas Büscher muss wegen seiner fünften Gelben Karte passen.