Hinz baut im „Endspiel“ auf Heimvorteil

Für die Bezirksliga-Handballer des SV Teutonia Riemke II steht morgen ein Endspiel im wahrsten Wortsinn an (Anwurf: 18.30 Uhr, Heinrich-Böll-Sporthalle). Der Sieger der Partie zwischen Riemke II und dem Hammer SC 2008 wird in die Landesliga aufsteigen. Für Riemke wäre es ein Durchmarsch, nachdem die Truppe des Trainergespanns Markus Hinz/Thorsten Hahn erst im vergangenen Sommer der Bezirksliga-Aufstieg gelungen war.

„Das wäre wirklich unbeschreiblich“, mag Hinz, der nach eigener Aussage schon jetzt „richtig unter Strom“ steht, noch gar nicht so recht an die Sensation denken. Denn vorher müssen die Grün-Weißen erst einmal ein letztes „leidenschaftliches, kämpferisches“ Spiel auf die Platte bringen.

Riemke spielt ja eine Dreier-Relegation, sowohl die Teutonia als auch Hamm konnten Attendorn, den dritten und mittlerweile chancenlosen Club im Bunde, schlagen. So hatte Hinz am Dienstag die Gelegenheit, die Hammer zu beobachten. „Man kann sie schlagen, aber es wird ein hartes Stück Arbeit“, sagt er respektvoll: „Die spielen schnell nach vorne, suchen schnell den Abschluss. Wenn wir schnell hinten sind und kompakt in der 6:0-Deckung stehen, ist es machbar.“

Außerdem baut Hinz auf den Heimvorteil. Schon beim 24:22 in Attendorn am vergangenen Samstag hatten rund 70 Riemker die Mannschaft begleitet, diesmal dürfte die Böll-Halle aus allen Nähten platzen. Hinz: „Zuhause sind wir immer eine Ecke stärker als auswärts.“