Hinners ist „stolz“ auf die Vizemeister

Vier Bochumer Mannschaften waren bei den Kreismeisterschaften der Reserveteams schon in der Vorrunde ausgeschieden. Nur A-Kreisligist BV Langendreer 07 II und der SV Phönix II hielten die Bochumer Farben auch noch in der Endrunde im Rennen. Langendreer, die Mannschaft von Trainer Kay Hinners also, verlor dann zwar erst im Finale mit 2:5 gegen einen, so Hinners, „wirklich richtig starken“ TuS Heven II. Doch Hinners war trotzdem „stolz“ auf seine Vize-Kreismeister: „Wir haben in den letzten drei Wochen immer gut sortiert und diszipliniert gespielt, uns insgesamt nur ganz wenige Aussetzer geleistet. Deshalb sind wir auch so weit gekommen.“

In den Halbfinals war es zu zwei stadtinternen Duellen gekommen: Der spätere Turniersieger aus Witten, der TuS Heven II, kegelte in einer attraktiven Partie den ebenfalls sehr starken SV Herbede II dank eines 2:3-Erfolges in das Spiel um Platz drei. Zuvor hatte der BVL 07 II den SV Phönix bereits mit einem knappen 1:0 ausgeschaltet.

Alles versucht, alles verloren

Im Endspiel gegen Heven machte sich dann allerdings der „Materialverschleiß“, wie Kay Hinners die schwindenden Kräfte bei seinen Mannen beschrieb, bemerkbar. Den frühen 0:1-Rückstand glich Langendreer gegen den A-Ligisten zwar aus, doch vier Minuten vor Schluss erzielte Heven das 1:2. Jetzt setzte Hinners alles auf eine Karte, „versuchte alles“. Doch statt eines erneuten schnellen Ausgleichs verlor seine Mannschaft in der Schlussphase die Ordnung und kassierte das 1:3 sowie das 1:4 – die Entscheidung. Dennoch: Den Vorrunden-Sieg im Osten, dem dritten Platz vorige Woche in der Rundsporthalle und den Vize-Kreismeistertitel bezeichnete Hinners als „hervorragende Sache“.

Und das kann man durchaus so stehen lassen.