Guter Start ins neue Jahr für Germania

Germania Bochum-West -
RW Leithe 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Ponizy (44.), 2:0/3:0 Neumann (61./70.

„Das ist Balsam für die Seele“, sagte ein sichtlich erleichterter Dominic Jacobi, Trainer von Germania. Endlich gab es mal wieder einen Sieg für die Elf aus dem Bochumer Westen. Auch wenn seine Elf den Relegationsplatz noch nicht verlassen hat, war Jacobi sehr zufrieden. Sein Rezept für den Erfolg: „Wir haben defensiv gut gestanden, und der neu aufgestellte Sturm hat funktioniert.“ Leithes Coach Daniel Braun hingegen konnte sich die Niederlage seines Teams nicht erklären. „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Elf, aber nach dem Gegentor hatten wir keine echte Chance mehr.“ Ein Grund für die Pleite könnte die mangelnde Einstellung seiner Elf sein. Braun: „Wir haben einfach die Köpfe hängen lassen.“

Westfalia Bochum -
TuS Harpen 1:1 (0:0)

Tore: 1:0 Pimkin (49.), 1:1 Temel (71.)

„Ein Spiel mit ganz schön viel Zunder“ - so beschrieb Westfalias Coach Martin Baß das 1:1 gegen den TuS Harpen. Zur Enttäuschung beider Trainer war es aber nicht die spielerische Qualität, die dafür sorgte, sondern eher die emotionsgeladene Atmosphäre. Sowohl Baß als auch sein Gegenüber Dietmar Hampel waren sich einig: Das war kein schönes Spiel. Baß kritisierte: „Es gab keinen richtig Spielfluss. In der zweiten Hälfte haben uns die Kräfte verlassen.“ Auch Hampel, der mit seinem TuS den Sprung an die Tabellenspitze verpasst hat, war eher unzufrieden. „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir zu viele lange Bälle gespielt und nicht kombiniert.“ Das Remis fanden beide Trainer gerecht.