Günnigfeld muss Abwehr umbauen

Mit positiven Ansätzen ist das beim VfB Günnigfeld immer so eine Sache. Dem überraschenden 1:0-Erfolg gegen den SV Sodingen vor drei Wochen etwa folgte ja eine böse und so nicht erwartete 0:4-Schlappe in Hilbeck. Am Ostermontag gewann Günnigfeld dann wieder mit dem Minimalergebnis von 1:0, diesmal in Mühlhausen-Uelzen. Jetzt ist der VfB erneut in der Pflicht, nicht locker zu lassen und nachzulegen; diesmal daheim gegen den SV Herbede (So., 15 Uhr, Kirchstr./Martin-Lang-Str.).

Günnigfeld (23 Punkte) ist dank des jüngsten Sieges vom ersten Abstiegsplatz auf den zehnten Rang geklettert, Herbede (21 Punkte) rangiert gleich dahinter. Günnigfeld wird die Gäste allein deshalb „auf gar keinen Fall unterschätzen“, sagt VfB-Trainer Thomas Baron. Zudem muss er in der Verteidigung massiv umbauen. Denn mit Björn Grallert (Rot-Sperre), Leo Bazylin und Kapitän Pascal Homberger (beide Gelb-Sperre) fallen drei Innenverteidiger aus. „Da ist bei den anderen Jungs Flexibilität gefragt“, sagt Baron und bereitet seine Spieler schon einmal darauf vor, dass sie sich auf ungewohnten Positionen wiederfinden könnten.

Die Ausrichtung für das Spiel hat Baron schnell umrissen: „Wir werden sicher nicht wie der kleine Konrad anrennen. Wir wollen das Spiel aus einer guten Defensive heraus gestalten.“