Günnigfeld dreht die Partie in Unterzahl

VfB Günnigfeld - BSV Schüren 4:2 (1:2). „Das ist phänomenal“ schwärmte Trainer Thomas Baron, nachdem sein abstiegsbedrohter VfB Günnigfeld die Partie gedreht hatte - und das in Unterzahl, 70 Minuten lang plus Nachspielzeit. „Daran sieht man, dass es in der Truppe stimmt. Vor dieser Moral ziehe ich den Hut.“

Die Günnigfelder waren früh in Führung gegangen, nach dem Ausgleich und einer Notbremse aber geriet man ins Hintertreffen. Marc Lapka hatte im Strafraum gefoult als letzter Mann, sah die Rote Karte, obendrein gab es Elfmeter. 1:2.

Doch nach der Pause spielte der VfB, der von Beginn an „Abstiegskampf verstanden“ hatte, so Baron, weiter taktisch clever, leistete enorm viel Laufarbeit. Und belohnte sich. Mit dem 2:2 durch Marvin Fahr, dem 3:2 durch einen Elfmeter. Es war eine ähnliche Szene wie bei Lapkas Foul, doch Schürens Verteidiger kam mit Gelb davon. Letztlich egal, denn Julian Winschewski machte mit dem 4:2 den Deckel drauf. Barons Fazit: „Wer so spielt, hat es verdient, in der Liga zu bleiben.“ Zunächst einmal ist Günnigfeld Elfter, hat zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Günnigfeld: Läßig - Przybyla, Lapka, Homberger, Laarmann - Kaczmarek (89. Gruner), Wolf (12. Reiser) - Grallert, Striewe, Lux (78. Winschewski) - Fahr

Tore: 1:0 Lux (5.), 1:1 (16.), 1:2 (21.Elfm.), 2:2 Fahr (61.), 3:2 Striewe (66./Elfm.), 4:2 Winschewski (89.). Rote Karte: Marc Lapka (20./Notbremse) Foto: Ziegler, Olaf