Guder bleibt Optimist

Aus einer ungünstigen Ausgangssituation heraus gastiert der SV Höntrop morgen beim SC Obersprockhövel (So., 15 Uhr). Zum ersten Mal seit langer Zeit nämlich stehen die Rot-Weißen auf einem Abstiegsplatz.

Doch auch Obersprockhövel, aktuell nur mit einem Punkt mehr als die Höntroper ausgestattet, ist dem Abstiegsstrudel noch lange nicht entkommen. „Sie werden aggressiv sein – und wenn wir nicht endlich körperlich dagegen halten, werden wir wieder hinterher laufen“, sagt SVH-Trainer Thomas Guder, der sich genau darüber den Kopf zermartert. Denn eigentlich ist die momentane Schwäche die traditionelle Höntroper Stärke, die sie auch zu Beginn der Restrunde stark gemacht hatte.

Hinzu kommen die schwache Trainingsbeteiligung und der dünne Kader für Sonntag. Taner Kurmali, Erdil Sadin und Tim Hülsebusch sind fraglich, Hendrik Borchert fällt definitiv aus. Doch Guder bleibt auch im Abstiegskampf Optimist: „Immer, wenn man nicht mit uns gerechnet hat, waren wir da.“