Grumme rückt auf einen Relegationsrang vor

Eintracht Grumme – VV Humann Essen IV 3:2. Mit dem vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen konnten die Grummer Volleyballer ihren Lauf gegen Essen fortsetzen. Die Gastgeber entschieden ein denkbar knappes Spiel letztlich im Tie-Break für sich.

„Es war ein sehr enges und kampfbetontes Spiel“, bilanzierte Grummes Trainer Klaus Blüggel. „Dafür sprechen auch die zwischenzeitlichen langen Ballwechsel beider Mannschaften“. Zudem dauerte das Spiel mit insgesamt 118 Minuten überdurchschnittlich lange.

In den ersten vier Sätzen war es ein Hin und Her beider Mannschaften. Auf den Satzgewinn eines Teams folgte im nächsten Satz prompt wieder der Ausgleich. „Jeder Satz ging mit circa einer halben Stunde Länge auch über die volle Distanz“, freute sich Blüggel, dass seine Grummer in den entscheidenden Situationen dreimal ihre Nervenstärke behielten.

Für Grumme kommt es dann am nächsten Spieltag zu einem echten „Sechs-Punkte-Spiel“, wie es Blüggel bezeichnete, dann fährt die auf den Relegationsplatz vorgerückte Eintracht zu der zwei Punkte entfernten SG Coesfeld/Marlern.

Sätze: 22:25, 25:22, 25:27, 25:23, 15:7

Grumme: Peter Grote-Caspari, Johannes Terwellen, Kai Kipke, Uli Bauer, Kolja Arndt, Malte von Wahlert, Marcel Klinke, Florian Hostadt, Niklas Gösser, Tobias Kannstein

Telstar Bochum – SG Coesfeld/Marl II 3:1. Die drittplatzierten Telstar-Herren konnten das Spiel gegen Coesfeld/Marl relativ deutlich für sich entscheiden. Auch wenn die Männer den typischen „Telstar-Satz“ abgaben, wie in Spieler Dirk Volkenandt nun schon bezeichnet. „Im dritten Satz waren wir wieder zu unkonzentriert und fahrlässig“, bemängelte dieser.

Dennoch sei es ein verdienter Sieg gewesen auch, wenn der vierte Satz mit 33:31 für Telstar in untypische Sphären ausartete. „Es war ein hart umkämpfter Satz von beiden Seiten“, resümierte Volkenandt. „Wir haben aber stahlharte Nerven bewiesen und das Spiel noch frühzeitig für uns entschieden.“

Durch den Sieg bleiben die Bochumer am Zweiten TG Schwelm mit einem Punkt Rückstand dran. Am nächsten Spieltag wollen Volkenandt und seine Mitspieler dann eine alte Rechnung mit der MTG Horst begleichen. „Das Hinspiel fand in einer viel zu kleinen Halle statt, das hat Horst in die Karten gespielt“, ärgert er sich immer noch über die klare Niederlage. Volkenandt ist sich aber sicher, dass „wir die Rechnung begleichen werden“.

Sätze: 25:22, 25:13, 18:25, 33:31

Telstar: L. Kastien, J. Kastien, Ochs, Wüllner, Wilmes, Ekber, Rau, Volkenandt, Uehara-Ernst