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Gerechtes Remis in Hordel / Wattenscheid 08 demontiert Dröschede

21.10.2012 | 20:41 Uhr
Gerechtes Remis in Hordel / Wattenscheid 08 demontiert Dröschede
Mächtig unter Beschuss stand das Gehäuse der DJK TuS Hordel in der zweiten Halbzeit.Foto: Gero Helm

Auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht ist die DJK TuS Hordel nach dem 1:1 (1:0) im Top-Spiel gegen den FC Kaan-Marienborn. Der Abstand auf Rang zwei beträgt aber weiterhin nur läppische zwei Punkte. Die Grün-Weißen haben zudem schon wieder zwei Verletzte zu beklagen. Martin Brzezinski musste in der 35. Minute wegen einer Muskelverhärtung vom Feld, der zuletzt so treffsichere Dawid Ginczek konnte wegen Oberschenkelproblemen erst gar nicht mitwirken.

DJK TuS Hordel - 1. FC Kaan-Marienborn 1:1 (1:0)

DJK: Kampschäfer - Sell, M. Wagener, Büscher, Thormann - P. Rudolph - Bastürk, Krüger (63. K. Rudolph), Brzezinski (36. Osma), Debski - A. Wagener

Tore: 1:0 Brzezinski (24.), 1:1 Sam (74.)

Auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht ist die DJK TuS Hordel nach dem 1:1 (1:0) im Top-Spiel gegen den FC Kaan-Marienborn. Der Abstand auf Rang zwei beträgt aber weiterhin nur läppische zwei Punkte. Die Grün-Weißen haben zudem schon wieder zwei Verletzte zu beklagen. Martin Brzezinski musste in der 35. Minute wegen einer Muskelverhärtung vom Feld, der zuletzt so treffsichere Dawid Ginczek konnte wegen Oberschenkelproblemen erst gar nicht mitwirken.

Beide Ausfälle schlugen ins Kontor: Ohne Ginczek hing dessen Sturmpartner Alexander Wagener als einzige Spitze in der Luft. Als der quirlige Brzezinski fehlte, ließ die Bewegung im Mittelfeld nach.

Der Flügelstürmer hatte in seinem ersten Einsatz von Beginn an das verdiente 1:0 geschossen (24.). Hordel hatte sehr stark begonnen und Kaan kaum Räume gestattet. „Im Mittelfeld haben wir enorm viel Arbeit investiert“, lobte Co-Trainer Marcus Himmerich, der bei seiner Mannschaft viel „Willen und Leidenschaft“ ausgemacht hatte.

In der zweiten Halbzeit jedoch „haben wir den Faden verloren“, so Himmerich. Kaan riss das Spiel an sich, war ballsicherer und kombinationsfreudiger. Da konnte auch der eingewechselte Spielgestalter Kevin Rudolph (Saisondebüt nach Mittelfußbruch) nichts ausrichten.

Hordel ließ sich weit in die eigene Hälfte drücken - und Steve Sam, der nach einem Eckball blank am langen Pfosten einköpfte, belohnte die Gäste letztlich für ihre Bemühungen (74.).

Einen Schatten auf diese fußballerisch gutklassige Partie warfen lediglich die zahlreichen Wortgefechte zwischen den Spielern sowie zwei Rudelbildungen in der Pause und nach dem Schlusspfiff.

FC Borussia Dröschede - SW Wattenscheid 08 0:4 (0:1)

SW: Möller - Kann (46. Beyer), Bartsch, Pape, Grams - R. Löhr, Hildebrandt, Vural, Kaiser - Helfer (70. Kuntz), D. Löhr (61. Kokoschka)

Tore: 0:1 Vural (18.), 0:2 Helfer (53.), 0:3, 0:4 Kokoschka (66., 69.)

Kantersieg gegen einen direkten Konkurrenten: SW Wattenscheid 08 hat den FC Borussia Dröschede mit 0:4 (0:1) demontiert - und profitierte dabei von einem Tor „zum richtigen Zeitpunkt“, so Trainer Bayram Kollu. Nach dem blamablen Derby-0:6 in Hordel ist 08 vorerst in sicherem Fahrwasser angelangt, hat sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang.

Gleich zu Beginn geriet Wattenscheid mächtig unter Druck, war bei drei Großchancen der Gastgeber mit dem Glück im Bunde. Das „Traumtor“ des in den letzten Wochen schwach agierenden Zehners Ali Vural (15.) drehte die Partie aber. „Eine glückliche Führung“, gab Kollu zu, dessen Team sich seine Sporen von nun an aber mit viel Laufbereitschaft verdiente.

Deshalb war das 2:0 von Paul Helfer hochverdient (53.), anschließend rechtfertigte Kamil Kokoschka seine Einwechslung mit den Toren zum 3:0 und 4:0 (66., 69.). Kollu: „Wir schauen aber weiterhin nur von Spiel zu Spiel.“

Felix Groß



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