Gegner war clever

Z Das war ein schwacher Auftritt von uns in der ersten Halbzeit, aber in der zweiten Halbzeit war es ein anderes Spiel von zwei Mannschaften, die gewinnen wollten. Darmstadt hat Qualität gezeigt und wir haben dabei geholfen. Man muss aber auch dem Gegner ein Kompliment machen: Das haben sie gut gemacht. Ich kann die Spieler besser machen, aber nicht größer.“

Z Es war nicht einfach, die vielen langen Bälle der Darmstädter zu verteidigen. Außerdem haben sie zu viele Zweikämpfe gewonnen, wir haben im Gegenzug dazu natürlich zu viele verloren. Wir hatten fast nie die Möglichkeit, Fußball zu spielen. Aber wir wissen jetzt, dass wir mehr machen müssen. Leipzig wird am kommenden Sonntag nämlich genauso spielen.“

Z Das war für Darmstadt eine verdiente Führung zur Halbzeit. Aber wir sind sehr gut aus der Kabine gekommen und hatten dann viel mehr Zugriff aufs Spiel als vorher. Im Grunde müssen wir in dieser Phase den Ausgleich machen. Den Knockout haben wir dann durch die nächste Standardsituation bekommen. Aber ich denke nicht, dass das unser schlechtestes Spiel unter dem neuen Trainer war. In Nürnberg waren wir noch wackeliger gewesen.“

Z Darmstadt steht oben, weil sie clever sind. Sie waren auch in diesem Spiel cleverer als wir. Wir können die Niederlage sicher nicht daran festmachen, dass ein paar Abwehrspieler fehlen und wir die Stammabwehr nicht spielen lassen konnten. Nicolas Abdat ist ein guter Junge, der hat sich richtig reingehauen auf der linken Seite und wird seinen Weg machen. Da bin ich mir sicher. Es wäre zu einfach, nun bei ihm die Ursache für diese Niederlage zu suchen.“