Für Telstar ist die Hoffnung noch nicht verloren
12.02.2010 | 15:57 Uhr 2010-02-12T15:57:00+0100
Am Sonntag gegen den VC Allbau Essen.
Seit Wochen sind sie weder im Training noch bei den Spielen komplett, der letzte Sieg gelang am siebten November in Köln (3:0) - mittlerweile ist der VfL Telstar nach acht Niederlagen in Folge nicht mal mehr vor dem Absturz auf den letzten Rang gefeit. Und ausgerechnet jetzt müssen die Schützlinge von Trainer Michael Beckebom zum VC Allbau Essen, dem Ligavierten, für den der Zug zur Tabellenspitze noch nicht abgefahren ist (Sonntag, 16 Uhr).
„Wir müssen die Sache realistisch einschätzen. Wir sind klarer Außenseiter und wenn wir wieder nur ein Rumpfteam zur Verfügung haben, dann wird es ein ganz schweres Spiel”, schätzt Beckebom ein. Immerhin bahnt sich im Kader des VfL Telstar leichte Entspannung an, denn bislang hat der Trainer, außer von Zuspielerin Daniela Schütze (Urlaub), keine Absagen erhalten. Zudem ist Kirsten Rues, nachdem sie schon in der letzten Partie mitgewirkt hatte, wieder voll belastbar.
Die Hoffnung ist für Telstar also noch lange nicht verloren. Und wie man in Essen siegen kann, haben zuletzt sowohl der Tabellenführer TV Werne (3:0) als auch das Schlusslicht RC Sorpesee (3:2) vorgemacht. „Wenn Essen erst einmal auftrumpft, dann sind sie schwer zu stoppen”, weiß Beckebom, dessen Mannschaft im Hinspiel 3:2 siegen konnte: „Wir müssen sie frühzeitig unter Druck setzen, damit sie erst gar nicht ins Spiel kommen. Nur dann haben wir eine Chance.”
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