Freistoß „eine Frechheit“

Z Die ersten 25 Minuten haben wir nicht Fußball gespielt. Erst nach einer halben Stunde sind wir in unseren Rhythmus gekommen. Wir hatten auch eine Torchance von Terrazzino. Wir waren in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft. Unser Tor war ein Geschenk von Leipzig, deren zweites Tor war ein Geschenk vom Schiedsrichter für Leipzig. Mit zehn Mann das Spiel zu gewinnen war schwer.

Z Leipzig hat in den ersten Minuten viel Druck gemacht. Wir haben in der zweiten Hälfte besser gespielt und verlieren durch so ein blödes Tor. Es ist eine Frechheit, diesen Freistoß zu pfeifen. Und dann noch die Gelb-Rote Karte hinterherzuschieben. (Zur Kapitänsfrage) Es gab ein Gespräch unter der Woche, in dem mir der Trainer gesagt hat, dass ich Kapitän bleibe. Das habe ich nicht selbst entschieden.

Z Das Spiel heute wurde durch individuelle Fehler entschieden. Der erste Gegentreffer war ein Fehler von Patti, das hat er in der Kabine auch gesagt. Das zweite Tor kann man vielleicht der Mauer ankreiden. Ab der 30. Minute haben wir ein gutes Spiel gemacht, bis dahin waren wir zu weit weg. Der Torwartwechsel hat uns gar nicht verunsichert, das hat keine Rolle gespielt. (Zu seiner Zukunft) Ich muss mich mit Fulham zusammensetzen. Wenn es passt, kann ich mir auch vorstellen, in Bochum zu bleiben.

Z Ob uns die Niederlage umwirft, werden wir kommenden Samstag in München sehen. Ich hoffe nicht. Wir haben die Gegentore heute zu einfach hergeschenkt. Die Art und Weise war besonders ärgerlich. Aus dem Spiel heraus haben wir wenig zugelassen und konnten selbst ein paar Chancen kreieren - dies allerdings nicht ganz so zwingend, wie wir das eigentlich möchten. (Zum Torwartwechsel) Unsere beiden Torleute sind viel zu erfahren, als dass uns so etwas nervös machen würde.