Frauenturnier zieht sich drei Stunden länger hin

Einigen Unmut verursachten gestern die Absagen vom Bezirksligisten SV Weitmar 09 und Hellas Bochum bei den Vorrundenturnieren der Frauen. Vor allem die Absage von Weitmar brachte den Turnierplan der höherklassigen Teams kräftig durcheinander. Anstatt in zwei Vierergruppen spielten die verbliebenen sieben Mannschaften in einer Gruppe sechs Endrundenteilnehmer aus. Organisationschef Hans-Gerd Henning erklärte den neuen Turniermodus so: „Leider konnten wir nach der Absage erst am Freitagabend einen neuen Turnierplan erstellen. Wir mussten in einer Siebener-Gruppe spielen. Alle anderen Varianten wären nicht fair gewesen.“

Malte Schnitger, Trainer des Landesligisten Waldesrand Linden, fand die Veränderung wenig prickelnd: „Ich musste am Ende auf einige Spielerinnen verzichten. Eigentlich sollten wir um 16.45 Uhr sitzen, jetzt spielen wir bis 19.40. Außerdem hätte ich mir gewünscht, schon vor Samstag eine Info zu bekommen.“

Werner Hoffmann vom Bezirksligisten VfB Günnigfeld fand den neuen Ablauf ebenfalls unrund: „Wir hatten kaum Pausen zwischen unseren Spielen. Von der Absage habe ich am Freitagabend um 23 Uhr erfahren. Aber es hatten ja alle das gleiche Problem.“ Thomas Behrendt (Union Bergen) hatte dagegen keine Probleme mit der Veränderung: „Wir haben ein gutes Turnier mit deutlich mehr Partien gesehen. So konnten alle mehr spielen.“