Favoritenteams alle souverän

Die Favoritenteams des Fußball-Vorrundenturniers der Frauen im Rahmen des Sparkassen Masters haben sich gestern im Schulzentrum an der Markstraße keine Blöße gegeben. Zweitligist VfL Bochum gewann, mit der ersten Garde angetreten, fünf von sechs Partien und zog locker in die Enrunde, die am kommenden Sonntag in der Rundsporthalle ausgetragen wird, ein. In sechs Spielen erzielten Spielführerin Laura Hoffmann und ihr Team satte 30 Tore. Nur gegen Bergen gab es zum Abschluss eine Niederlage

Auch die Landesligisten Union Bergen (15), der SV Höntrop und Waldesrand Linden (beide zwölf) schafften souverän den Sprung unter die letzten acht Mannschaften. Malte Schnitger (Trainer Linden) freut sich auf den anstehenden Endrundentag: „Die Mädels haben einen guten Ball gespielt. Neben der Tatsache, dass sich keiner verletzt, ist das doch das Wichtigste.“ Auch Bergens Teammangerin Ilka Schwinn war zufrieden: „Das war ein sehr angenehmes Einspielen für die Endrunde. Das wird mit Sicherheit ein schönes Turnier.“

Zu den vier klassenhöchsten Teams gesellen sich mit der DJK Wattenscheid (vier) und dem VfB Günnigfeld (zwei) noch zwei Bezirkligisten. Ausgeschieden ist dagegen der SV Eintracht Grumme, dem ein einziger Punkt nicht ausreichte.

Im Vorrundenturnier der Kreisligisten gab es dagegen eine Überraschung. B-Liga-Spitzenreiter TuS Harpen (neun Punkte) setzte sich in Gruppe D im Endspiel knapp mit 4:3 gegen den TuS Hordel durch. Der SV Altenbochum (drei) und Höntrop II (null) hatten dagegen keine Chance. Als zweiter Kreisligist schaffte in Gruppe C Rot-Weiss Leithe (zwölf Punkte) den Gruppensieg und damit die Qualifikation für den Finaltag. Ausgeschieden sind Höntrop 80 (neun), der SF Altenbochum (sechs), der FC Bochum (drei) und Concordia Wiemelhausen (null).

Die Organisatoren um Hans-Gerd-Henning waren mit dem Turnier zufrieden: „Wir lagen mit knapp 300 Zuschauern deutlich über den Erwartungen. Ansonsten ist auch alles rund gelaufen. Lediglich die beiden Absagen haben uns geärgert. Die Veränderungen des Spielplans war nicht anders möglich. Die neu eingeführten Futsal-Regeln sind bei allen gut angekommen. Es ging auf dem Feld deutlich ruhiger und entspannter zu.“