Es ist „fünf vor zwölf“ in Günnigfeld

So richtig kommt der VfB Günnigfeld nicht vom (Abstiegs-)Fleck, obwohl es vor zwei Wochen noch genau danach ausgesehen hatte. Mittlerweile aber ist es mal wieder „fünf vor zwölf“, wie Trainer Thomas Baron die Situation vor dem Heimspiel gegen den Tabellenfünften BSV Schüren (So., 15 Uhr, Kirchstr./Martin-Lang-Str.) umreißt.

Wegen der Siege von Wattenscheid 08, Höntrop und Haspe hat Günnigfeld aktuell nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Eine Führung würde uns mal ein bisschen Ruhe geben“, sehnt sich Thomas Baron nicht zum ersten Mal nach einem frühen 1:0. Allein: Dem drittschlechtesten Angriff der Liga fehlt schon zu lange die nötige Durchschlagskraft. So ist es ein kleines Dilemma, dass Baron seinem Team in puncto Einsatzwillen nichts vorwerfen kann – aber mit den Toren eben das Wichtigste fehlt. „Wenn Schüren 100 Prozent gibt, müssen wir 110 Prozent geben“, sagt der Coach deshalb: „Verkrampfen dürfen wir aber auch nicht.“