Eklat im Aufstiegskampf

Hält eine „lebenslange Sperre“ für möglich: Schiedsrichter-Boss Theo Mennecke im Kreise seiner Kollegen. Foto: Walter Fischer
Hält eine „lebenslange Sperre“ für möglich: Schiedsrichter-Boss Theo Mennecke im Kreise seiner Kollegen. Foto: Walter Fischer
Foto: Fischer / WAZFotoPool
Was wir bereits wissen
Das vorzeitige Ende eines Fußballspiels: Getreten und geschlagen wurde in der Aufstiegsrelegation - zur Kreisliga A - zwischen RW Leithe II und der DJK Hiltrop-Bergen. Im Zentrum der Untersuchungen zu diesem Fall nicht zu tolerierender Gewalt stehen Spieler aus Hiltrop-Bergen.

Eklat im Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga A: Die Partie zwischen RW Leithe II und DJK Hiltrop-Bergen wurde in der Nachspielzeit abgebrochen - beim Stande von 1:0 für Leithe und nach dem zweiten Platzverweis für einen DJK-Akteur. Flaschen flogen, ein Hiltroper Spieler soll einem am Boden liegenden Leither gegen den Kopf getreten haben, die Ordner des ausrichtenden FSV Sevinghausen wurden von Hiltroper Spielern angegriffen und geschlagen. Sechs Polizeibeamte waren nötig, um die Tumulte zu beenden. „Das kann man nicht akzeptieren“, sagte der Schiedsrichter-Chef des Fußballkreises, Theo Mennecke. Sollte der Tritt gegen den Kopf bewiesen werden können, droht dem Täter laut Mennecke eine „lebenslange Sperre“. Die Spruchkammer des Kreises ist nun gefordert.