Ein Spiegelbild der Saison

Erzielte den letzten Treffer einer Bochumer U23: Norman Jakubowski.
Erzielte den letzten Treffer einer Bochumer U23: Norman Jakubowski.
Foto: WAZ FotoPool
Der Vorhang ist gefallen: Bochums U23 hat sich mit einer 1:3-Niederlage in Verl vom Spielbetrieb verabschiedet.

SC Verl -
VfL Bochum U23 3:1 (1:0)

VfL: Weeke – Cokkosan (54. Bluni), Spillmann, Siala, Jakubowski, Tünte – Brümmer, Zajas, Kurt (72. Sulejmani) – Maerz (60. Göttel), Balci

Tore: 1:0 Engelmann (34.), 2:0 Haeder (46.), 2:1 Jakubowski (73.), 3:1 Hecker (75.)

Der Vorhang ist gefallen: Bochums U23 hat sich mit einer 1:3-Niederlage in Verl vom Spielbetrieb verabschiedet. Der letzte Auftritt von Bochums U23 geriet zum Spiegelbild der Saison. „Wir hatten unsere Chancen und haben die Partie wieder einmal durch individuelle Fehler verloren“, war Trainer Dimitrios Grammozis enttäuscht über das Ergebnis: „Aber den Jungs muss ich trotzdem ein Kompliment machen. Sie haben bis zur letzten Minute alles versucht.“ Der VfL wird die Saison auf Platz 16 oder 17 beenden.

Die Bochumer gingen die Partie in Verl dynamisch an, erspielten sich gleich zu Beginn vielversprechende Chancen. In der ersten halben Stunde hätte der VfL gut und gerne mit 2:0 in Führung liegen können, sowohl Sinan Kurt als auch Christian Maerz scheiterten aber freistehend an Torhüter Robin Brüseke. „Wir waren total dominant und haben nichts zugelassen Das war die beste erste Halbzeit dieser Rückrunde“, war Grammozis begeistert – bis der erste Patzer folgte. In der 34. Minute versuchte Torhüter Marius Weeke Simon Engelmann auszuspielen. Der jagte Weeke den Ball ab und schob zur Führung ein.

Direkt nach dem Seitenwechsel folgte der nächste Nackenschlag. Nach einem Ballverlust stand Matthias Haeder frei: 0:2. „Wir haben uns defensiv zu naiv angestellt, aber trotzdem gut weitergespielt. Die Jungs wollten unbedingt, das hat man gesehen“, berichtete Grammozis. Und tatsächlich kamen die Bochumer noch einmal heran: Norman Jakubowski traf nach einem Balci-Freistoß per Kopf. Nur zwei Minuten später war aller Jubel aber schon wieder hinfällig. Ein Stellungsfehler führte zum 1:3 – und der Vorhang fiel für die U23.