Duell der Titanen bereits am Samstag

Besondere Spiele verdienen besondere Anstoßzeiten. So oder so ähnlich sieht es Wattenscheids Trainer Ralf Fischer. Er hat dafür gesorgt, dass heute für einige Zuschauer nicht etwa die Bundesliga-Konferenz angesagt ist, sondern das Spitzenspiel der Kreisliga A1. Bereits um 15 Uhr empfängt der Drittplatzierte DJK Wattenscheid den Tabellenführer TuS Harpen (Stadtgartenring).

Nach der spielfreien Woche sind bei der DJK nun alle heiß auf die Partie – ausnahmslos, denn Fischer hat keine Ausfälle zu beklagen. Kann Wattenscheid den Spitzenreiter bezwingen? „Letztlich wird die Antwort immer erst auf dem Platz gegeben“, sagt Fischer. „Ich glaube, die Tagesform ist entscheidend.“ Auch für den TuS Harpen kommt das Spiel zur rechten Zeit. Die Verletzungsmisere ist überstanden; Florian Kovatsch, Patrick Hampel, Martin Gütke und Deniz Temel sowie der zuletzt gelbgesperrte Marc Kaczorowski kehren zurück in den Kader. „Klar wollen wir gewinnen“, sagt TuS-Coach Dietmar Hampel, „aber dieses Spiel wird die Meisterschaft nicht entscheiden“, fügt er hinzu. Die Ausgangssituation seines TuS sei immer noch hervorragend, aber der Kampf um den Platz an der Sonne gehe auch nach diesem Spitzenduell weiter.

Markania Bochum und der morgige Gegner Westfalia Bochum (15 Uhr, Freigrafendamm) haben turbulente Zeiten hinter sich. Auch deshalb bezeichnet Markanias Trainer Christian Hohaus Westfalia als „eine Wundertüte“. Minimalziel der Mannschaft aus Altenbochum ist ein Punkt. Hohaus ist optimistisch und freut sich auf das Heimspiel. Auch BV-Coach Martin Baß freut sich auf „seinen Kumpel“ Chris Hohaus. „Auf dem Ascheplatz ist Fußball spielen wahrscheinlich nicht so möglich“, sagte Baß. „Von daher werden wir mehr über den Kampf kommen müssen.“ Bei der Westfalia liegt der Fokus momentan eher darauf, den drohenden Abstieg der zweiten Elf zu verhindern. Daher wird über die personelle Situation des Baß-Teams erst kurzfristig entschieden.