DSV-Team
24.05.2011 | 17:16 Uhr 2011-05-24T17:16:00+0200Nach der verpassten WM-Teilnahme in diesem Jahr blieb das Wasserball-Nationalteam der Frauen in der 5-tägigen Doppelrunde der Weltliga ohne Chance. Gegen die starken Gruppengegner Italien (7:10; 5:12) setzte es in der sizilianischen Wasserball-Hochburg Syrakus genauso zwei Niederlagen wie gegen den Europameister Russland (11:16; 5:15). Daneben trat der DSV außer Konkurrenz gegen ein B-Auswahl Italiens an.
Vom SV Blau-Weiß Bochum, auf den am Wochenende die Endspiele um die Frauen-Meisterschaft warten, stand als Feldspielerin diesmal nur Monika Kruszona in der DSV-Auswahl. Die Centerin brachte es in den vier Partien auf sechs Treffer. Als Torfrau stand außerdem Hanna Hanholz zwischen den Pfosten. Dabei kehrte die Bochumerin als einzige nicht mit leeren Händen heim, denn sie wurde zur besten Torhüterin der Veranstaltung gekürt.
Im Gegensatz zu den Frauen ist das Wasserball-Männerteam bei der im Juli startenden WM in Shanghai dabei. In den 19er Kader der Vorbereitung berief Bundestrainer Hagen Stamm mit Till Rohe immerhin einen waschenechten Bochumer, der sich jüngst mit dem Team vom ASC Duisburg nach ganz engen Finalspielen erneut mit dem Vize-Meister titel zufriedengeben musste. Dauersieger Spandau 04 gewann die Finalserie mit 3:1 (5:4; 9:10; 9:8; 9:8).
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