Doppelstrafe zerstört alle Hoffnungen

SV Teutonia Riemke -
HC TuRa Bergkamen 27:30

SVT: Erzfeld, Stecken; Bouali (9/2), Lüning (6), Driesel (4), Braithwaite (3), Müller (2), Robert (2), Lademan (1), Wild, Segatz, Geukes, Speckamp (n.e.)

Mit seiner Schätzung lag Timo Marcinowski gar nicht so falsch, um nicht zu sagen: goldrichtig. „Ich habe den Jungs vorher gesagt: Bergkamen wirft immer 30 Tore oder mehr“, so der Trainer der Verbandsliga-Handballer des SV Teutonia Riemke. Gegen den HC TuRa, mit nur sechs Punkten mehr als Riemke mittlerweile Tabellenvierter dieser enorm ausgeglichenen Liga, unterlagen die Grün-Weißen mit 27:30 (10:15).

Zwischenzeitlich hatte es sogar nach einer derben Klatsche für die Teutonia ausgesehen. 11:19 lagen die Riemker nach 35 Minuten schon zurück, wurden dann aber endlich stärker. „Ich fand gut, dass bei diesem Spielstand dann ein Ruck durch die Mannschaft ging“, so Marcinowski. Sein Team packte in der Abwehr jetzt deutlich beherzter zu, Bergkamen nahm sich viele schlechte Würfe, die leichte Beute für Keeper Hendrik Stecken (13 Paraden) waren. Nach und nach robbte sich die Teutonia heran, hatte beim 20:23 einen 9:4-Lauf hingelegt. Doch dann sahen Torwart Sven Erzfeld und Kreisläufer Jonathan Geukes eine Zeitstrafe wegen Meckerns. Die doppelte Unterzahl war das Ende aller Comeback-Hoffnungen. Marcinowski: „Diese Doppelstrafe war eine absolute Katastrophe.“