DJK Arminia verpflichtet Marigon Hajrizaj

Die Bezirksliga-Aufsteiger der DJK Arminia Bochum können mit ihrem bisherigen Auftreten in der Bezirksliga absolut zufrieden sein. Die Mannschaft des Trainerteams Peter Küster und Michael Strauß holte in der Hinrunde 24 Punkte und hat sich auf dem neunten Platz in die Winterpause verabschiedet.

Damit hat sich die Arminia eine beachtliches Polster von neun Zählern auf die Abstiegsplätze aufgebaut. „Wir sind absolut zufrieden. Mit einem so guten Abschneiden hätten wir vor der Saison sicherlich nicht gerechnet“, sagen folgerichtig Küster und Strauß unisono.

Und in der Tat, vor der Saison und auch in den ersten Spielen lief es noch nicht besonders rund für die DJK: Nach einer nur vierwöchigen Vorbereitung, die nicht besonders erfolgreich verlief, hagelten zum Auftakt drei Niederlagen. „Unsere Spieler waren noch ziemlich müde von der Meisterschaft und der Relegation. Es hat ein wenig gedauert, bis Peter und ich die Truppe wieder voll motiviert hatten“, erklärt Strauß.

Bereits im vierten Spiel gegen die PSV Bochum präsentierten sich die Aufsteiger jedoch schon deutlich gefestigter. „Unser Spiel gegen den Ball, und damit auch der Zug zum Tor, wurde immer besser“, sagt Küster rückblickend. Ein vorläufiger Tiefpunkt ereignete sich schließlich jedoch im neunten Spiel gegen Wattenscheid 08 II. Der Stammspieler und Torschützenkönig des Vorjahres, Daniel Cendrowski, zog sich einen doppelten Bänderriss zu und fiel für den Rest der Saison aus. „Dass war natürlich ziemlich bitter. Die Mannschaft hat den Ausfall aber gut kompensiert. Daniel wird bald wieder spielen können“, so Küster.

Ein Sonderlob erhielten Florian Halimi (22) und Daniel Werner (21), die trotz ihres jungen Alters viel Verantwortung übernahmen und oft auf ungewohnten Positionen spielen mussten. „Beide haben sich wirklich extrem ins Zeug gelegt und dem gesamten Team sehr gut getan“, so Strauß.

Um in der Rückrunde speziell in der Offensive noch flexibler agieren zu können hat die Arminia gezielt nachgerüstet: Marigon Hajrizaj, der vom Landesligisten CSV Linden zur DJK wechselte, wird ab sofort für die DJK auflaufen. „Er ist ein sehr schneller und erfahrener Stürmer, der uns sicherlich weiterhelfen wird“, so die Hoffnung Küsters.

Die Zielvorstellung für die Rückrunde ist für die beiden Trainer ziemlich klar: Der Abstand auf die Abstiegsplätze soll schnell weiter vergrößert werden. „Wir müssen aber bescheiden bleiben. Es kann noch viel passieren in der Rückrunde und wir dürfen uns nicht zu sicher fühlen“, so Strauß.