„Die Spiele der Wahrheit”
18.02.2010 | 17:50 Uhr 2010-02-18T17:50:00+0100
Für Riemkes erste Mannschaften kommt es jetzt drauf an.
Regionalliga-Frauen
Nach dreiwöchiger Spielpause geht es für die Handballerinnen aus dem Bochumer Norden wieder los. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge muss Riemke gegen Knetterheide-Schötmar in Bad Salzuflen dringend punkten, um sich eine Chance auf den Klassenverbleib zu erhalten (Sonntag, 17 Uhr). „Die Pause hat uns ganz gut getan. Wir haben noch die Möglichkeit die Liga zu halten und wollen nicht nachlassen”, gibt sich Trainerin Alice Vogler kämpferisch.
Nachdem sich Riemke schon gegen Blomberg-Lippe (27:28) verbessert gezeigt hatte, hat Vogler nun auch im Training Fortschritte bei ihrer Mannschaft bemerkt. Nicht nur, dass alle sich motiviert und fit zeigten, auch „das Zusammenspiel hat sich verbessert und sieht langsam ganz anders aus”.
Gute Bedingungen also für ein Comeback der Bochumerinnen - aber auch höchste Zeit. Mit gerade einmal sieben Punkten steht Riemke mit dem Rücken zur Wand. Der womöglich rettende zehnte Rang ist schon sieben Punkte entfernt, eine Siegesserie könnte die Teutonia gut gebrauchen.
Vogler erwartet gegen Knetterheide ein kampfbetontes Spiel, in das ihre Sieben alles reinlegen müsse. „Bislang waren unsere Aufeinandertreffen immer spannend. Es liegt etwas Besonderes in der Luft”, spielt Vogler auf die Freundschaften zwischen einigen Spielerinnen an, macht aber klar: „Wir wollen die Punkte nach Bochum mitnehmen.”
Oberliga-Männer
„Jetzt kommen die Spiele der Wahrheit. Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir auch gegen Brockhagen gewinnen.” Riemkes Trainer Dieter Lenz weiß um die Wichtigkeit der nächsten Partien für seine Handballer. Bielefeld, Volmetal, Oberlübbe, Verl und eben Brockhagen (Samstag, 19 Uhr, Böll-Halle) - die nächsten Gegner der Teutonia sind alle direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt.
Die nächsten Spiele werden also darüber entscheiden, ob der Aufsteiger stark genug für die Oberliga ist. Um in dieser Hinsicht für die richtige Stimmung zu sorgen, versucht Lenz im Training das Letzte aus seinen Spielern herauszukitzeln. „Ich provoziere gerne. Friede, Freude, Eierkuchen bringen uns jetzt nicht weiter”, erklärt der Trainer.
Gegen Brockhagen müsse seine Mannschaft vor allem in die Anfangsphase investieren, so Lenz, um den Gegner erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen. „Von Beginn an volle Pulle geben”, lautet Lenz' Motto für das kommende Heimspiel, bei dem er allerdings höchstwahrscheinlich auf Steffen Wetzel und Janis Braun verzichten muss.
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