Der Vorhang fällt für die U23 in Verl

Auch seine Zukunft ist noch ungeklärt: Trainer Dimitrios Grammozis.
Auch seine Zukunft ist noch ungeklärt: Trainer Dimitrios Grammozis.
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Es sind nur noch einmal 90 Minuten, dann ist Bochums U23 Geschichte. Bereits am Donnerstag gibt das Team in Verl seine Abschiedsvorstellung.

Es sind nur noch einmal 90 Minuten, dann ist Bochums U23 Geschichte. Ihren letzten Regionalliga-Auftritt für den VfL absolvieren die Talente bereits am heutigen Donnerstag in Verl (14 Uhr). „Jetzt ist Schluss für die U23, aber wir wollen uns mit einem Sieg verabschieden. Die Jungs haben den Ehrgeiz“, ist Trainer Dimitrios Grammozis überzeugt.

Fast hätten die Bochumer am Ende einer aufreibenden Saison doch noch ihr persönliches Ziel erreicht, über den Strich zu rücken. Doch in den vergangenen Partien ließ der VfL zu viele Punkte liegen, kann nun maximal den 16. Platz halten. Zuletzt verlor die U23 gegen Rödinghausen mit 0:2. „Das war eine Enttäuschung. Wir können uns besser präsentieren und wollen das in Verl auch tun. Dafür müssen wir aber unsere Chancen besser verwerten“, mahnt Grammozis. Gegen Rödinghausen trafen die Bochumer selbst das leere Tor nicht.

Das mag auch daran liegen, dass der ein oder andere Spieler mit den Gedanken wohl nicht mehr in Bochum ist. Denn das Abschiedsspiel der U23 wird auch zum Abschied für einen Großteil der Spieler. Die meisten haben noch keinen neuen Verein gefunden, beim VfL aber keine Zukunft. In den Vertragsgesprächen mit Nachwuchsleiter Alexander Richter ging es fast ausschließlich um Auflösungsvereinbarungen. Auch die Zukunft von Grammozis ist nicht geklärt, seit Wochen wartet der U23-Trainer auf ein Gespräch mit dem VfL-Vorstand. „Dann werde ich schauen, wie es für mich weitergeht“, so Grammozis, der das Aus der U23 nicht zu hoch hängen will: „Das ist nicht das Ende des Fußballs. Natürlich ist auch Wehmut dabei. Nach dieser anstrengenden Saison wird sicher einiges von uns abfallen.“

Vorerst zählt aber das letzte Saisonspiel. Und mit Verl wartet ein Gegner, der sich mit einer starken Rückrunde bis auf Platz sechs vorgekämpft hat. Grammozis, der am Donnerstag alle Spieler bis auf David Niepsuj an Bord hat, warnt vor dem Gegner: „Sie haben ein eingespieltes Team und viel Selbstvertrauen. Das wird ein schwieriges Spiel.“