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Basketball - WBV-Pokal

Der Trainingsrückstand machte sich bemerkbar

08.01.2010 | 18:08 Uhr
Der Trainingsrückstand machte sich bemerkbar

Die AstroStars mussten im Cup in Dernes Brügmannhalle die Segel streichen. Beide Amerikaner waren erst am Spieltag gelandet. Zum Jahresauftakt am Samstag daheim gegen Iserlohn will das Team sich besser präsentieren.

SV Derne Dortmund - Bochum AstroStars 89:80

Vor dem Pokal-Achtelfinale hatte Thorsten Morzuch mit Derne-Trainer Peter Radegast geplaudert. „Ich hab ihm gesagt, dass wir wohl eine Packung kriegen, so kein ebenbürtiger Gegner sind.” Doch so dick, wie Morzuch es befürchtete, kam es nicht. Auch wenn am Ende eine Niederlage stand, waren die AstroStars deshalb nicht unzufrieden: „Es war ein guter Einstieg für die Liga-Partie gegen Iserlohn.”

Das Manko bei Bochums Basketballern: Omari Isreal und Andre Murray, aus dem Weihnachtsurlaub kommend, waren erst am Mittag gelandet. Morzuch: „Nach einem 16-stündigen Flug und 9 Stunden Zeitunterschied konnten sie nicht fit sein.” Dazu fiel der Ex-Derner Kai Friedrich aus. Er war in einer Trainingsaktion gefallen, zog sich Schulterschmerzen und eine Gehirnerschütterung zu.

Die Dortmunder erarbeiteten sich einen 45:35-Pausenvorsprung. Neben den SVD-Amerikanern bekamen die „Astros” Flügel Behrends (13 Punkte) und Center Bohnenkamp nicht gut in den Griff. Dazu geriet die Dreier- (4 von 17) und Freiwurfquote (8 von 18) schwach. Das Team hatte zuvor nur zweimal eine Halle bekommen. „Am Dienstag waren dazu nur sieben - am Mittwoch nur fünf Mann im Training”, so Bochums Trainer über die Gründe.

Im dritten Viertel konnten die AstroStars verkürzen (60:64; 30.). David Feldmann sicherte fünf Rebounds, Patrick Abraham traf recht konstant. Die Derner überflügeln konnte die Mannschaft aber in keiner Phase. „Das Spiel war aber auch nicht so wichtig für uns”, sagte Morzuch.

Wichtig ist dem Klub der erste Ligavergleich 2010, der am heutigen Samstag ansteht: Wegen des Hallenfußballs ausnahmsweise in der Halle der Merian-Gesamtschule ist der Tabellensiebte NOMA Iserlohn zu Gast (19.30 Uhr). Im Hinspiel hatte sich das Team aus dem Südpark einen 89:81-Erfolg erkämpfen können.

„Im Endeffekt sind die Iserlohner ein Drei-Mann-Team”, gab Morzuch vor, worauf es sich zu konzentrieren gilt. Regionalliga-Topschütze Benson, sein neuer US-Landsmann Houston und der Deutschkanadier Janzen sind damit beim Gegner gemeint.

Viertel: 20:17; 25:18; 19:25; 25:20

AstroStars: Abraham (20 Punkte/1 Dreier), Veit (15/1), Isreal, Niebrügge (beide 10), Murray (9/1), Feldmann (3/1), Kindermann (3).

Christian Meister

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