DBC spielt sich warm für das Finale

Machte in Thüringen einen glänzenden Eindruck: Ludger Havlik.
Machte in Thüringen einen glänzenden Eindruck: Ludger Havlik.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die Play-Off-Runde um den Titel ausrichten wird der DBC in diesem Jahr zwar voraussichtlich nicht, aber ein Wörtchen mitsprechen in der Meisterschaft will er durchaus.

Ein Funken Hoffnung bleibt, und Paul Kimmeskamp, Geschäftsführer des Billard-Bundesligisten DBC Bochum, versorgt dieses Fünkchen bis zuletzt mit Sauerstoff. Aber eigentlich dürfte auch er nicht mehr erwarten, dass die Play-Off-Runde um die Deutsche Meisterschaft in Bochum ausgetragen wird. Der DBC tritt am Sonntag in Hilden an, Spitzenreiter ABC Merklinde zeitgleich beim BCC Witten. Und der DBC müsste „nur“ einen Punkt mehr holen als Merklinde, um das Play-Off-Wunder zu vollbringen.

„Nur“ ist in diesem Fall wohl ein Ding der Unmöglichkeit, weil die Wahrscheinlichkeit, dass der DBC einen Punkt in Hilden lässt, größer ist als die eines Merklinder Remis‘ in Witten. „Wir müssen akzeptieren“, so ein DBC-Anhänger, „dass wir das Finale diesmal nicht zu Hause spielen können. Das haben wir selbst verschuldet“.

Neustadt/Orla - DBC Bochum 0:8. Die vorletzte Begegnung der regulären Saison war für den Titelverteidiger ein Nachholspiel. Die Partie mit dem knappsten Resultat in Thüringen war natürlich die spannendste: Thomas Berger beendete seine Freie Partie gegen Routinier Franzl Simon erst in der neunten Aufnahme mit einer Serie von 188 Points.

Edel-Reservist und DBC-Vorsitzender Fabian Blondeel schlug sich sehr gut, aber Thomas Nockemann und Ludger Havlik zauberten regelrecht. Nockemann spielte nur eine einzige Aufnahme im Cadre 71/2, während Havlik eine super Einband-Partie hinlegte.

Freie Partie: Simon – Berger 289:300/9

Einband: Schumann – Havlik 18:100/7

Cadre 47/2: Schneider – Blondeel 35:200/4

Cadre 71/2: Orttmann – Nockemann 2:150/1