Concordia zieht mit 6:2 über Harpen ins Finale ein

TuS Harpen -
Concordia Wiemelhausen 2:6 (2:3)

Harpen: Richter - Kaczorowski, Dittrich (66. Lübbehusen), Gütke, Jasinski, Hampel, Richter, Hirsemann, Grenzbach (75. Herda), Kirchhoff, Kovatsch
Concordia: Klüppel - Löhr, Impellizzeri, Wilhelm (66. Drzymalla), Freitag, Kokoschka, Kronies, Siemienowski, Hammernick (59. Wozniak), Kerstiens (78. Carl), Schreier

Tore: 0:1 Impellizzeri (4.), 1:1 Jasinski (14.), 1:2/1:3 Siemienowski (16./31.), 2:3 Kaczorowski (43.), 2:4 Siemienowski (52.), 2:5/2:6 Kronies (72./76.)

Der Bezirksliga-Spitzenreiter Concordia Wiemelhausen hat seine Favoritenrolle erfüllt und sich im Halbfinale des Bochumer Kreispokals mit 6:2 gegen den A-Ligisten TuS Harpen durchgesetzt. Im Finale trifft Wiemelhausen damit auf den Westfalenligisten DJK TuS Hordel (4. Juni). Ein einfaches Unterfangen, das war es indes nicht gegen den Tabellenersten der Kreisliga A. Die Mannschaft von TuS-Trainer Dietmar Hampel steckte nie auf und brachte Wiemelhausen einige Male in Bedrängnis. „Wir haben gerade im ersten Durchgang attraktiven Fußball gezeigt“, sagte Hampel. Nach dem frühen Führungstreffer der Concordia wurde Harpen immer bissiger und erzielte durch Thomas Jasinski, der ungehindert aus 25 Metern abziehen konnte, den Ausgleich. „Wir haben defensiv nicht gut ausgesehen“, sagte Concordia-Coach Jürgen Heipertz. Die Antwort seines Teams erfolgte dennoch prompt: Kamil Kokoschka setzte Michael Siemienowski mit einem langen Pass mustergültig in Szene, der gekonnt auf 2:1 erhöhte. Zwar setzte Harpen erneut alles auf den Ausgleich, Frederick Grenzbachs strammer Volleyschuss verfehlte den Kasten jedoch knapp. Im Gegenzug war es wieder Kokoschka, der erneut Siemienwoski bediente: 3:1. Für den Anschlusstreffer kurz vor der Pause sorgte TuS-Kapitän Marc Kaczorowski, der mit einem Strafstoß auf 2:3 verkürzte. „Das 2:4 war dann aber der Genickschlag“, so Hampel. Die Concordia spielte nach der Pause immer befreiter auf und legte durch Jan Kronies noch zwei Treffer nach: 6:2.