Bruno kehrt ins Wiesental zurück
27.08.2009 | 18:25 Uhr 2009-08-27T18:25:00+0200Nun ist die Hoffnung von Blau-Weiß in Erfüllung gegangen. Sebastian Hoffmann, in Bochumer Wasserballkreisen „Bruno” gerufen, ist zurück. Nach seiner Stippvisite in Uerdingen und zwei Vize-Meisterschaften mit dem ASC Duisburg spielt der wuchtige Center wieder für seinen Stammverein im Wiesental.
„Das ist eben direkt vor meiner Haustür und mit meinen alten Freunden”, sagt der angehende BWL-Student im Abendstudium, der nie richtig weg war, manchmal gar zum Spaß mittrainierte. Unterstützt werde er auch prima von seinem Arbeitgeber, der Deutschen Annington, lobt der 27-Jährige artig seinen Förderer.
Zweitligist Blau-Weiß kann „seine Erstliga-Erfahrung bestens brauchen”, so Teamsprecher Sebastian Wehner. Die Mannschaft befindet sich schon länger in der Vorbereitung, weil ab dem 12. Oktober das Unibad wegen der Sanierung schließt (WAZ berichtete). Deshalb möchte Trainer Frank Schumacher „das Freibad jetzt so oft und lange wie möglich für Einheiten nutzen”. Denn danach muss sich das Team neben externen Bädern mit dem kleinen Westenfeld-Bad begnügen.
Weil also die Heimspielstätte fehlt, haben die Blau-Weißen erwirkt, ab dem Ligastart am 21. November (beim PSV Duisburg) zuerst alle Auswärtspartien zu bestreiten. Ab Mai steigen die Rückspiele dann im Vereinsfreibad. Als Testballon wartet bald ein Turnier auf die Bochumer. Ex-Blau-Weiß-Frauentrainerin Ute Kopp-Kunz lädt vom11.-13. September mit ihrem Männerteam nach Wuppertal. Weitere Gegner dort sind Solingen und die Holländer von Twente.
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