Blau-Weiße wollen die Hinspiel-Scharte auswetzen

BW Bochum - Krefeld II (heute; 18 Uhr). Eine kleine Scharte von der Hinserie auszuwetzen, haben sich Bochums Zweitliga-Wasserballer vorgenommen. „Denn in Krefeld haben wir quasi mit 11:11 verloren“, spielt Trainer Peter Voß auf die dort verschenkte 5:1-Führung aus dem Startabschnitt an.

Allerdings steht Krefelds Bundesliga-Nachwuchs, aktuell Sechster (4-1-3), in Sachen Schwimmtempo den Bochumern sicherlich in nichts nach. „Doch wenn wir unser Spiel durchbringen, mache ich mir keine Sorgen“, sagt Voß, der zwischen den Pfosten wechseln muss: Magnus Altmann muss wegen seiner Augenverletzung noch passen, Sebastian Wehner kommt zum Einsatz.

„Insgesamt grassiert dazu die Grippe. Einige Leute haben im Training gefehlt, doch da sind wir sicher nicht die einzige Mannschaft“, sagt Peter Voß. Nicht mit ins Wasser können deshalb Michael Motte und Max Fries. Mario Breuner wird vor-aussichtlich noch verletzt weiter aussetzen müssen.


Nikar Heidelberg - BW Bochum (heute; 17.45 Uhr). „Ein richtigungsweisendes und schweres Spiel“, so Frauen-Coach Thilo Khil wartet auf Bochums Wasserballerinnen beim viertplatzierten Heidelberg. Darauf verweist nicht nur das gegen Ende enge 11:10 aus dem Hinspiel. Es geht um die Play-Off-Plätze hinter Uerdingen. „Und da darf man nicht auf Rang vier abrutschen“, sagt Khil.

Erschwerend kommt bei den Blau-Weißen hinzu, dass Caro Lentge fehlt. Sie weilt als Trainerin für den SV NRW mit Talenten in Rumänien. „Es wird besonders darauf ankommen, wie wir Centerin Zimmermann in den Griff kriegen“, schätzt Khil. Klare Fortschritte beim Gegner wären auch bei den Nationalspielerinnen wie Kreis oder Trainertochter van der Bosch feststellbar. „Van der Bosch hat gar nicht so einen harten Wurf, aber liest gut das Spiel und guckt den Torwart aus“, warnt Bochums Trainer.

Bei Blau-Weiß ist Steffi Motte nach einer Grippe zurück. Auch Franzi Dregger soll, obwohl sie erst gestern spät von einer Schulfahrt kommt, in den nächsten Bus steigen.