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Wasserball - Oberliga

Blau-Weiße mit „purer Vorfreude“

15.06.2012 | 15:46 Uhr
Blau-Weiße mit „purer Vorfreude“
Blau-Weiß, hier im Bild mit Dennis Salamon, hat die Zweitliga-Rückkehr fast in Griffweite. Dafür muss allerdings besser die Revanche beim erfahrenen Team von Poseidon Duisburg am Sonntag gelingen. Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool.

Zwar müssen Bochums Wasserballer sich noch einmal umstellen: Vom Training im heimischen Freibad geht es noch einmal unter das Hallendach des schicken Sportbads Wedau, wo das zwei Punkte schlechter dastehende Team von Poseidon Duisburg wartet. Doch die Wiesentaler sind bester Dinge; und „wollen“, sagt Peter Voß, „den Deckel drauf machen“.

Es ist der vorletzte Spieltag – und Bochums Wasserballer haben beste Chancen, nach zwei Jahren Zwischenstation samt Verjüngungskur die Oberliga wieder zu verlassen. Mit der Partie am Sonntag (12 Uhr) im Schwimmstadion Wedau bei Poseidon Duisburg (22:10 Punkte) könnte Blau-Weiß Bochum (24:8) einen Konkurrenten ganz abhängen. „Und ich habe ein richtig gutes Gefühl. Bei uns herrscht die pure Vorfreude“, sagt Trainer Peter Voß.

Im Hinspiel im März hatte man gegen die älter besetzten Duisburger mit 6:8 verloren. „Dabei haben wir sie eigentlich kaputt geschwommen, waren drückend überlegen“, meint der Coach. Doch nach der Pause versemmelte man Chance auf Chance. Das soll diesmal besser laufen, wobei die zweiwöchige Spielpause kein Handicap darstellt, denn Teile des Kaders war in mehreren A- und B-Jugendspielen gefordert.

„Noch zwei Siege“ - scheint Bochums Chefcoach Peter Voß hier seiner Mannschaft zu signalisieren. Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool.

Bis auf Ersatz-Tormann Magnus Altmann hat Voß sein bestes Team beisammen. Auch Felix Grothues – nach Knieproblemen – steht für einen Kurzeinsatz zur Verfügung. „Wir können auf alle Fälle reihenweise wechseln, wollen den Schwimmdruck wieder richtig hoch halten“, gibt Peter Voß vor.

Ein Sieg – und die Wiesentaler dürften es bei wahrscheinlich zwei Aufstiegsplätzen geschafft haben. Nur der Düsseldorfer SC II (25:7) steht momentan über dem Team, darf jedoch nicht hoch, weil die erste Mannschaft in der Zweiten Liga West hängen bleibt. Neben den Bochumern ebenfalls sehr gute Karten hat der Fusionsklub RE Hamm/Brambauer mit seiner Zweitvertretung. Weil in der Bundesliga Würzburg den Rückzug erklärte, hat die Erstvertretung beste Chancen auf die 1. Liga-Rückkehr. Im Aufstiegsturnier werden drei der vier Teams ein Ticket bekommen.

Bei den noch ausstehenden Spielen im oberen Drittel der Oberliga sind außerdem noch einige Konstellationen denkbar. Im Optimalfall könnten Bochums Wasserballer sogar den Titel holen. Die Sätze des Blau-Weiß-Trainers klingen auf alle Fälle selbstbewusst: „Wir haben jetzt noch zwei Spiele und geben eben keinen Punkt mehr ab.“

Christian Meister



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