Blau-Weiß zieht ins Finale ein

Der Siegesjubel der BW-Damen.
Der Siegesjubel der BW-Damen.
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Was wir bereits wissen
Die Wasserballerinnen vom SV Blau-Weiß Bochum haben sich im Play-Off-Halbfinale gegen Hannover durchgesetzt und treffen nun am Mittwoch, 27. März, im heimischen Wiesentalbad im ersten von drei Endspielen auf Dauermeister Bayer Uerdingen (20 Uhr).

Die Wasserballerinnen vom SV Blau-Weiß Bochum haben sich im Play-Off-Halbfinale gegen Hannover durchgesetzt und treffen nun am Mittwoch, 27. März, im heimischen Wiesentalbad im ersten von drei Endspielen auf Dauermeister Bayer Uerdingen (20 Uhr). „Ich bin stolz, dass wir dieses Ziel erreicht haben. Jetzt wollen wir gucken, was im Finale geht“, sagte Trainer Thilo Kiel: „Die Mannschaft hat das klasse gemacht.“


Blau-Weiß Bochum - Hannoverscher SV 9:8.
Nach der 12:14-Niederlage in Hannover waren die Blau-Weiß-Damen im Heimspiel zu einem Sieg gezwungen. Doch die Partie begann ähnlich wie in Hannover, die ersten beiden Viertel gaben die Bochumerinnen ab. „Wir waren nicht hundertprozentig konzentriert und haben zu viele Chancen liegen gelassen“, sagte Khil, der auch noch Rot kassierte: „Ende des ersten Viertels war ich fertig, da ist zu viel schief gelaufen, da musste ich aus der Haut fahren.“

Doch die Ansprache wirkte, der Trainer rüttelte seine Schützlinge mit den deutlichen Worten wach. Vor allem über Überzahlspiele kam Blau-Weiß dann wieder ins Spiel - und traf auch wieder, insbesondere Lilian Adamski. „Sie ist eine Scharfschützin. Die Kleine ist beeindruckend ruhig vor dem Tor“, lobte Khil den 97’er-Jahrgang. Und so drehte der SVBW in den letzten Vierteln doch noch die Partie. „Wir haben um jeden Zentimeter gekämpft und bis zum Schluss weitergearbeitet“, so Khil.

Viertelergebnisse: 1:3, 1:2, 3:1, 4:2

BW: Saurussajtis, Prinz, Freisewinkel, Lentge (1), Winkelmann, Illinger (1), Motte (2), Liska (1), Zimmermann, Adamski (4), Heerdt, Freier, Dregger, Birkenstock

Blau-Weiß Bochum - Hannoverscher SV 14:6. Am nächsten Tag, am Sonntag, stand das Entscheidungsspiel auf dem Plan. Diesmal aber hatten die Bochumer Wasserballerinnen das Geschehen von Beginn an unter Kontrolle. „Wir waren klar überlegen. Das war eine fast fehlerfreie Partie, eine perfekte Nummer“, freute sich Khil.

Die Blau-Weiß-Damen kamen gut ins Spiel, führten zur Hälfte mit 7:3. Im dritten Viertel kam Hannover zwar bis auf 5:7 an die Gastgeberinnen heran, doch in Gefahr geriet der Sieg nie, wie Khil berichtet: „Ich habe nie wirklich gezittert, da musste ich keine Angst haben.“ Und so machten die Bochumerinnen im letzten Viertel auch deutlich den Sieg klar und schossen Hannover richtig ab (7:1).

Da konnte auch Khil wieder lachen, der wegen der Roten Karte ohnehin nicht vom Beckenrand mitfieberte. Dafür half Urgestein Ariane Rump aus. „Einen besseren Ersatz hätte ich mir nicht wünschen können“, so Khil.

Viertelergebnisse: 4:1, 3:2, 0:2, 7:1

BW: Saurussajtis, Prinz, Freisewinkel (2), Lentge (4), Winkelmann, Illinger (2), Motte (1), Liska (1), Zimemrmann, Adamski (4), Heerdt, Freier, Dregger, Birkenstock