Blau-Weiß muss daheim einen Rückstand aufholen

Feli Saurusaitis, Torhüterin von Blau Weiß.
Feli Saurusaitis, Torhüterin von Blau Weiß.
Foto: FUNKE Foto Services
Die Wasserballerinnen von Blau-Weiß Bochum haben das erste Play-Off-Halbfinale mit 12:14 nach Fünfmeter-Werfen beim Hannoverschen SV verloren. Am Samstag geht es weiter.

Hannoverscher SV -
Blau-Weiß Bochum 14:12 (5:5)

Viertel: 3:2, 2:3, 2:2, 4:4/3:1)
Blau-Weiß: Saurusajtis, Prinz, Freisewinkel, Lentge, Winkelmann, Illinger, Nischwitz, Motte, Zimmermann, Liska, Adamski, Heerdt, Freier, Dregger, Birkenstock

Rückschlag für Blau-Weiß, aber noch lange kein Knock-Out: Die Wasserballerinnen des deutschen Rekordmeisters verloren das erste Play-Off-Halbfinale beim Hannoverschen SV nach Fünfmeter-Werfen knapp mit 12:14. Nach der regulären Spielzeit stand es 11:11. Nur Pia Freier verwandelte ihren Fünfmeter, vier Blau-Weiße dagegen trafen nicht ins Netz. Hannover war dreimal erfolgreich und ging in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 in Front.

Nun kommt es am heutigen Samstag zum zweiten DM-Halbfinale (11.30 Uhr, Wiesentalbad). Gewinnt Blau-Weiß, steigt bereits am morgigen Sonntag (11.30 Uhr), wieder im heimischen Wiesentalbad, das entscheidende dritte Spiel. Und Trainer Thilo Khil ist davon überzeugt: „Wir sind etwas besser. Wir sind daher entspannt und hochkonzentriert zugleich“, sagt er trotz der Auftakt-Schlappe. Diese aber kassierte der Liga-Zweite auswärts - und zwar vor allem wegen zu vieler Hinausstellungen. 14 kassierte Blau-Weiß, nur 6 der Gastgeber. Beide trafen in Überzahl vier Mal, Bochum verteidigte stark. Doch die häufige Unterzahl kostete am Ende zu viel Kraft, um bereits in Hannover den Grundstein zum Finaleinzug zu legen.