Blau-Weiß: Kölner können Raul Diakon nicht stoppen

Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Bochums Wasserball-Zweitligist bringt einen nie gefährdetem 15:8-Heimerfolg ins Wasser. Center Diakon trifft dabei vierfach. In der etwas schiefen Tabelle sind die Wiesentaler damit sogar erst einmal Zweiter.

SV Blau-Weiß Bochum -
Rhenania/Poseidon Köln 15:8

Viertelergebnisse: 5:2, 3:3, 4:2, 3:1

Blau-Weiß-Männer: Altmann, Fries, Salamon (1 Tor), Freisewinkel, Rohe (1), Diakon (4), Wehner, Motte (2), Blase (2), König (2), Kewald, Canavan (1) und Schulte (2).

Zweitliga-Aufsteiger Blau-Weiß setzt seinen Lauf fort und schiebt sich mit einem sicheren Sieg über Köln auf Platz zwei. Dabei zeigten die Bochumer Wasserballer besonders in Person von Center Raul Diakon schon im Startviertel ihre Überlegenheit. Diakon hatte zuerst den Ball zum 2:1 ins Netz gesetzt. Beim nächsten Angriff holte der breitschultrige 37-Jährige einen Fünfmeter-Strafwurf (Tor: Malte Schulte) heraus und traf wenig später selbst zum 4:2 (7. Min.).

„Wir haben zwar hinten ein paar Fehler gemacht“, analysierte Trainer Peter Voß. Doch die Kölner hätten es meist versäumt, den Pass auf den freien Mann hinzukriegen. Vorne konnten sich die Bochumer höchstens vorwerfen, das Spiel nicht noch deutlicher zu gestalten. Einige Würfe blieben in den Blöcken hängen.

Gegen Ende des zweiten Viertels gelangen Jan-Hendrik Blase zwei Abschlüssen über außen in den Torknick (8:4; 15. Min.). Die Rheinländer konnten zwar schwimmerisch mithalten. Bei zahlreichen Angriffszügen jedoch antizipierte Bochums Till Rohe als zentraler Verteidiger einfach schneller und fing die Pässe ab. Ein ansatzsloser Schuss von Schulte brachte die Blau-Weißen im dritten Abschnitt mit 10:5 in Front.

So durfte das Heimteam im Unibad sogar noch ein bisschen tricksen: Etwa bei Bochums letzten Treffer zum 15:7 (28. Min.) von Dennis Salamon. Salamon täuschte dabei weit außen stehend einen Pass an, warf jedoch aus spitzem Winkel selbst in die Maschen. Eine Szene, die dem Trainer allerdings nur bedingt gefiel: „Das habe ich nicht so gerne gesehen. Dennis steht als Rechtshänder fast an der Ausleine – und in der Mitte war Jonas Kewald ganz frei“, meinte Voß.

Ein anderes Kaliber wartet am kommenden Wochenende auf die Wiesentaler. Am Sonntag (14.30 Uhr) geht es zum starken Nachwuchs vom aktuellen Bundesliga-Spitzenreiter Amateur Duisburg, dem Ex-Verein von Till Rohe.