Blau-Weiß ist zur Pause fast geschlagen

ASC Duisburg II - Blau-Weiß Bochum 16:13 (9:3). Es steht zweite Mannschaft drauf, aber diesmal steckte die erste Mannschaft drin. Weil die Bundesliga pausierte, musste sich das junge Team von Wasserball-Zweitligist Blau-Weiß Bochum gegen zahlreiche Erstliga-Spieler behaupten. Und tat dies gut - nach der Pause. Letztlich reichte eine klare Leistungssteigerung, „als wir uns auf das Spiel richtig eingestellt hatten“, so Trainer Peter Voß, nicht mehr aus.

Dabei begannen die Bochumer, die auf den erkrankten Torwart Sebastian Wehner verzichten mussten, konzentriert, gingen mit 1:0 und 2:1 in Führung. Doch gerade im ersten und vor allem zweiten Viertel vermochte es das Voß-Team nicht, seine Angriffe auszuspielen, „einfache“ Tore zu erzielen, wie der Trainer meinte. Anders als die erfahreneren Duisburger, die leichte Fehler konsequent nutzten. Über ein 6:3 zog der Gastgeber bis zur Pause auf 9:3 davon. Im zweiten Spielabschnitt, so Voß, „fiel schon so etwas wie die Vorentscheidung“.

Jetzt im Unibad gegen Uerdingen II

Aufgeben wollten seine Wasserballer aber nicht: Das Team um den Ex-Duisburger Till Rohe kämpfte sich im Schlussviertel mit starken sieben Treffern noch einmal heran, ein Punktgewinn war da aber schon außer Reichweite.

Beim nächsten Heimspiel sind die Rollen anders verteilt, im Duell gegen den ebenfalls im Mittelfeld beheimateten Bayer Uerdingen II (16.30 Uhr, Unibad) soll „ein Sieg“ her, so Voß.

Viertel: 6:3, 3:0, 4:3, 3:7
BW Bochum: Altmann - Salamon (2 Tore), Rohe (1), Diakon (3), Motte (2), Blase (1), König (2), Kewald (1), Canavan, Schulte, Dahms (1), Breuner, Tatas