Blau-Weiß erwischt schwachen Tag

Nikar Heidelberg -
Blau-Weiß Bochum 15:10

Viertelergebnisse: 3:2, 3:1, 5:2, 4:5

Blau-Weiß-Frauen: Saurusajtis, Freisewinkel (1 Tor), Liska, Winkelmann, Illinger (2), Nischwitz, Motte (2), Zimmermann, Dregger, Adamski (5), Heerdt, Freier und Prinz.

Mit einer schwachen Vorstellung nahe der Neckar-Mündung fallen Bochums Bundesliga-Wasserballerinnen auf genau den Rang, den es am Ende der Punkterunde zu verhindern gilt: Platz vier. Denn dann hieße der Halbfinalgegner Uerdingen.

Gegen die Heidelbergerinnen funktionierte ein Paradestück der Blau-Weißen nicht: Sechs Mal war bis kurz vor Schluss eine Unterzahl zu überstehen – aber jedes Mal trafen die Gastgeberinnen. „Ich hatte höchstens zwei Spielerinnen mit Normalform“, sagte Thilo Khil.

Immer wieder war es beim Heimteam van der Bosch, die geschickt in die freien Räume zog und traf. Die Trainertochter kam auf neun Tore. Ihre zwei Treffer im dritten Viertel zur Heidelberger 9:3-Führung waren bereits eine Vorentscheidung.

„Insgesamt waren wir auf dem ganzen Feld in den Zweikämpfen nicht präsent. Das war das Hauptproblem“, sagte Bochums Trainer, der ohne Kapitänin Caro Lentge auskommen musste. Im Schlussdurchgang verkürzten die Bochumerinnen zwar mit drei schnellen Toren (Linn Freisewinkel, Steffi Motte und Lilly Adamski) auf 8:12 (27. Min.). Näher heran sollte das Team jedoch nicht mehr kommen. „Wir haben schlecht gespielt“, so Khil.