Blau-Weiß: Die Spitzengruppe rückt erst einmal weit weg

Entschärfte zwei Einzelkonter: Bochums Torwart Magnus Altmann.
Entschärfte zwei Einzelkonter: Bochums Torwart Magnus Altmann.
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Was wir bereits wissen
Bochums Wasserballer unterliegen beim Zweitliga-Primus Düsseldorfer SC mit 10:13 und fallen damit ins hintere Mittelfeld. Trainer Peter Voß: „Unsere Zonen-Verteidigung ist leider nicht gut aufgegangen.“

Düsseldorfer SC -
SV Blau-Weiß Bochum 13:10

Viertelergebnisse: 3:4, 5:1, 4:2, 1:3

Blau-Weiß-Männer: Altmann, Fries, Salamon, Patas, Rohe (1 Tor), Diakon (1), Dahms, Motte (1), Blase (3), König (1), Canavan und Schulte (3).

„Insgesamt haben wir verdient verloren, haben nicht richtig zu unserem Spiel gefunden“, urteilte Bochums Wasserball-Coach Peter Voß nach der 10:13-Niederlage beim Spitzenreiter. Dabei hatte es im Startviertel im Rheinbad für Aufsteiger Blau-Weiß noch ganz gut ausgesehen. Mit zwei Rückraumtreffern von Malte Schulte waren die Gäste gleich mit einer 2:0-Führung gestartet.

Allerdings bereitete besonders der junge Dennis Stelezkij, der nach einigen Fehlpässen sofort die Düsseldorfer Konter einleitete, den Bochumern Probleme. Mit einem weiteren Tor von Schulte kamen die Blau-Weißen jedoch mit einem 4:3-Vorsprung in die erste Pause.

Im zweiten Viertel konnten die Gastgeber sich dann mit drei schnellen Treffern in Folge auf 8:5 absetzen. „Wir haben zu viele Hilfen gestellt, wenn der Gegner von außen eingeschwommen ist“, beschrieb Voß ein Problem. Dadurch habe Düsseldorf viel Platz für Würfe aus der Halbdistanz bekommen und von da auch hochprozentig getroffen.

Nach der Pause verkürzte Michael Motte zwar auf 6:8. Die folgenden beiden guten Chancen blieben aber ungenutzt. Etwa bei einem zu hoch angesetzten Pass auf den freien Raul Diakon. „Da wäre es möglich gewesen, ins Spiel zurückzukommen. Stattdessen folgte ein Gegentreffer“, sagte der Bochumer Trainer.

Am Ende blieb den Blau-Weißen, nachdem der Rückstand zu Beginn des Schlussabschnitts bereits auf 7:13 angewachsen war, nur noch etwas Ergebnisverbesserung. Voß: „Unsere Zonen-Verteidigung ist leider nicht gut aufgegangen.“

Damit fallen die Bochumer in der Tabelle erst einmal zurück ins hintere Mittelfeld (3:5 Punkte). Am Montag soll an den Fehlern gearbeitet werden. Der Coach kann dafür auf eine Video-Aufzeichnung der Düsseldorf-Partie zurückgreifen.