Blau-Weiß Bochum will über Hannover ins DM-Finale

Torgarantin Lilly Adamski.
Torgarantin Lilly Adamski.
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Für Blau-Weiß Bochums Wasserballerinnen geht es am Donnerstag und Samstag in den Halbfinal-Duelle mit Hannover um den Einzug ins Finale.

„Wir haben zum rechten Zeitpunkt die Kurve gekriegt“, atmet Wasserball-Trainer Thilo Khil auf. Nach einer schwachen Phase in der Bundesliga hatte Platz vier gedroht – und der wäre quasi gleichbedeutend mit dem Halbfinal-Aus gewesen, der Gegner hätte Uerdingen geheißen.

Nun aber geht es als Liga-Zweiter im Modus „Best-of-Three“ (der Sieger aus maximal drei Partien) am Feiertag zum Hannoverschen SV (12 Uhr; Leistungszentrum). „Und dieser Gegner liegt uns“, sagt Khil.

Damit ist das Saisonziel, die Endspiele zu erreichen, wieder greifbar. In die Lage versetzten sich Bochums Wasserballerinnen durch drei dem Verlauf nach sichere Siege (9:8 in Waspo, 13:9 gegen den HSV, 10:6 gegen Chemnitz). „Dabei haben wir uns in den letzten Wochen auf allen Positionen verbessert“, lobt der Blau-Weiß-Coach.

Allerdings wird – wie in dieser Sportart nicht selten – die Foulverteilung wieder ein gehöriges Wort mitsprechen. Denn beim Vergleich mit den Chemnitzerinnen deutete sich an: Auf Carolin Lentge als „kompletteste“ Spielerin im Kader und auf Torgarantin Lilly Adamski könnte die Mannschaft kaum verzichten.

„Was uns entgegenkommt, ist, dass die Hannoveranerinnen nicht so körperlich spielen“, sagt Khil über den Gegner. Herausnehmen muss man da Viktoria Bujka. Daneben hat der HSV in Gesa und Ira Deike und Bryony Smith gute Konterspielerinnen. In Hannover kann Blau-Weiß bereits den Grundstein legen. Weiter geht das Halbfinale am 16. Mai (11.30 Uhr) im Wiesental-Freibad. Sollte ein dritter Vergleich nötig werden, steigt dieser sofort am Sonntag (gleiche Zeit, Wiesentalbad).