Beim VfL Bochum bröckelt das Vertrauen
08.01.2009 | 14:39 Uhr 2009-01-08T14:39:00+0100
Bochum. Woran mag es wohl liegen, dass beim VfL Bochum Männerfreundschaften einfach nicht so richtig gedeihen wollen? Das jüngste Opfer ist Ex-Kapitän Thomas Zdebel, Danny Fuchs flüchtete nach Kaiserslautern. Eine Bestandsaufnahme.
Im Sommer 2008, nein, das war ja nur das Ende der Geschäftsbeziehung, also etliche Monate zuvor zerbröselte das einst so innige und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Werner Altegoer und Stefan Kuntz. Und nun stehen wir vor den Trümmern einer Beziehung, wie sie selten sind in der Bundesliga. Altegoer, der Kapitän des Vereinsschiffes, und Thomas Zdebel, der Kapitän auf dem Rasen, waren jahrelang ein Herz und eine Seele. Davon kann jetzt keine Rede mehr sein. Zdebel (35) wird seine Karriere in den kommenden Monaten im Trikot von Bayer Leverkusen ausklingen lassen.
Zdebel stand zu Altegoer
Im Frühjahr, als die Krise um Kuntz und Altegoer ihren Höhepunkt erreicht hatte, sprang der Mittelfeld-Spieler dem Boss des Aufsichtsrates zur Seite. Und als Altegoer immer mehr in die Kritik geriet, ernannte Zdebel die meuternden Fans zu Ahnungslosen und erklärte den Aufsichtsratsvorsitzenden im „Reviersport” zum einzig wahren Garanten Bochumer Erstklassigkeit.
Dass sich Zdebel ein halbes Jahr später „betrogen und benutzt” fühlt, vermag nicht zu überraschen. Bei seiner letzten Vertragsverlängerung im spanischen Wintertrainingslager hatte der Routinier sogar auf Beistand durch einen Berater verzichtet, das Vertrauen in Altegoer war immens. Deshalb scheute er sich auch nicht, im Verlauf der vergangenen Bundesliga-Hinrunde seine Meinung deutlich zu äußern. Er fühlte sich geschützt. Mit Marcel Koller als Trainer werde man absteigen, glaubte Zdebel, der dem „Kicker” zwar nach dem ersten Saisondrittel ein entsprechend aufschlussreiches Interview gab, aber einsichtig genug war, es auf Anraten nicht zu authorisieren und damit zu entschärfen. Anschließend hielt sich der Kapitän in der Öffentlichkeit weitgehend zurück, im Mannschaftskreis ohnehin.
Gesetz der Vertraulichkeit gebrochen
Zdebel muss aus allen Wolken gefallen sein, als ihm mitgeteilt wurde, er sei nicht mehr erwünscht beim Training der Profis und gehöre nun dem Regionalliga-Team an. Nicht nur das Gesetz der Vertraulichkeit war gebrochen worden, man hatte ihn auch, weil er bei seiner Meinung blieb, fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Vielleicht war man auch der Meinung, dass Zdebels nicht unwesentliches Gehalt besser investiert werden könne.
Nun gut, Zdebel ist weg und Sportvorstand Thomas Ernst, der Überbringer schlechter Nachrichten, ohne für diese persönlich verantwortlich zu sein, hofft, dass zu „diesem Thema Ruhe einkehren wird”. Die handelnden Personen aber tauchen immer wieder auf. Danny Fuchs flüchtet für ein halbes Jahr zu Stefan Kuntz nach Kaiserslautern. Dort geblieben ist Jiri Bilek, 25, defensiver Mittelfeld-Spieler aus Liberec und Kandidat für die Zdebel-Nachfolge. Eigentlich hatte man Bilek auch in Bochum zu Vertragsverhandlungen erwartet. Kuntz war schneller.
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07:24
tja zdebel und der vfl ist so eine sache einer der sich gelbe karten abholt wie andere ein korb bei einer frau der fliegt beim vfl weil er sich troz des alters den arsch aufreist aber wer reist diesen koller mal den arsch auf . was oder welchen erfolg hatte dieser trainer ok er fand prinz poldi in köln und in bochum findet er nur die sparkasse und dann diverse spieler sagen haft in der pampas liga laufen die kids mehr weil sie spass haben und was ist mit den gut bezahlten profis ??? und diese einkaufspolitik sagen haft . wer scoutet bei bochum eigendlich ?? wer holt blinde und lahme wo ist die zeit der beisser wie einst atta lameck herman gerland und co? und wer schmeist eigendlich das nicht vorhandene geld so raus . wer wirft eigendlich koller ernst und andere raus die diesem vfl schaden . oder liegt es an der ostkurve ,die dort tehen und für ihr geld für den vfl geben haben das recht auf harte ehrliche arbeit lieber nach harten fight 1:0 verlieren als nur 20 minuten Fussball spielen und sich in die nähe der 2 liga bewegen ok wir sind ja rekord aufsteiger respekt von den einst unabsteigbaren zu rekord aufsteigern
21:08
Wenn man sich für Zdebel und gegen Koller entschieden hätte, hätte man dem vorgebeugt, was man beim letzten Abstieg versäumt hat: den Trainer zu wechseln, bevor es zu spät ist, und nicht erst danach. Koller muss weg. Ernst ebenfalls.
05:45
Was wär denn passiert,wenn man sich für Zdebel entschieden hätte und Koller rausgeschmissen hätte?? Dann hätte man bei der nächsten Trainerfindung den Thomas fragen müssen,ob dieser Trainer ihm angenehm ist,denn sonst geht das ganze Theater wieder von vorne los wenn er nicht spielt.
14:36
Warum denke ich immer an Blöder Sirch und Latschi wenn ich an den Trainer des VFL denke...
Weil die Schweizer so herrliche und zutreffende Ausdrücke haben für diesen unfähigen Trainerdarsteller hätten...
Und der dicke Klüngelskerl hat ein Händchen dafür in die Scheisse zu greifen - immer und immer wieder ...
Er wird bald froh sein über jeden Schmierlapp an dem er sich die Hände abreiben kann, wenn Koller fliegt.
Schade, dass der Rhein nicht in die umgekehrte Richtung fliesst, sonst könnet man Koller schon vorher dort versenken und er würde irgendwann in Basel oder Schaffhausen landen... aber selbst letzterer Verien ist besser geführt als der VFL und würde dankend verzichten.
Was haben der FC Schaffhausen und der VFL Bochum gemein???
Sie spielen in der nächsten Saison in der II. Liga und steigen immer weiter ab !
12:25
Tja Werner, wie heißt es so schön niemals geht Mann so ganz und deshalb schwimmen die Leichen im Keller auch immer wieder nach oben!
DAS IST DALLAS FÜR ARME - und mit ein bischen Heizöl im Keller ist man noch lange kein JR...
11:40
Der dicke muss weg, Ernst muss weg, Koller muss weg. Wenn das nicht in den nächsten Wochen passiet ist der Verein endgültig im *****. Dann ist der Abstieg felsenfest besiegelt und noch ein direkter Wiederaufstieg ist in dieser Verfassung kaum denkbar.
Um den Abgang des Idiotentrupps möglich zu machen müssten aber zu erst mal die weichhirnigen Bochumer Fans ausgetauscht werden. Gut 50% feiern weiterhin den Erfolg des Vereins, wo auch immer Sie diesen zu sehen glauben und die anderen 50% gaben jetzt richtig gas mit radikalen hammerharten Aktionen: Sie halten ein Blättchen mit einer 8 hoch...
11:27
der abstieg steht doch jetzt schon fest, da gibts keine 2 meinungen!im tabellenkeller wird fleißig aufgerüstet, selbst cottbus schnappt sich einen tschechischen nationalspieler, der bei uns auf der agenda stand und der lustige gustl präsentiert uns den klimo-witz. wir stehen vor der bittersten rückrunde seit menschengedenken und ich glaub nicht, das ich meine dauerkarte auch nur noch für einen symbolischen euro loswerde. mir wird schlecht!!!
10:20
100% Hinter der Mannschaft stehen ist einzig richtig. Weil, KEINER will in die 2. Liga.
Schimpfen auf die Herren, die sich unantastbar sehen muss aber auch gestattet sein. Besser Hier als während des Spiels... und das mit Zdebel war eine Schei** Aktion, egal was vorgefallen ist, so nicht!
21:30
Genau das ist das Problem beim VfL. Während in anderen Vereinen die Fans entweder im Kollektiv zu der Mannschaft und den Verantwortlichen stehen oder dagegen sind, wird in Bochum fröhlich rum geeiert oder sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen (wie zu Zeiten von Peter Neururer). Wenn man wirklich etwas bewirken will, dann muss man zur Hauptversammlung gehen. Dort ist die richtige Plattform um gegen die
Vereinsführung nach Gutsherrenart ein Zeichen zu setzen. Aber solange dort dem Aufsichtsrat und Vorstand mit einer handvoll Gegenstimmen Entlastung erteilt wird, wird in Bochum alles beim Alten bleiben. Glückauf Blau Weiss wir sehen uns in der 2. Liga.
18:36
Auch wenn es vielleicht ironisch klingt ... ein Schuss Wahrheit ist schon dabei. Ich stehe jetzt seit 18 Jahren in der Ostkurve. Die erste Boykottaktion gab es gegen Saftig. Er schwor das Legat bleibt. Dieser durfte dann ein Wochenende mit dem 911er Porsche vom Rehagel rumfahren und wurde Bremer. Als das bekannt wurde, sollten die Fans für 10 Minuten den Kern des Ostblocks (hinterm Tor) für die ersten 10 Minuten boykottieren.
3 Minuten klappte das. Danach wurde die freie Stelle im Block gestürmt … und es stand die eine Hälfte der Fans hinterm VfL und die andere verfluchte die Führungsspitze. Der Vfl verlor damals nach einem Tor von Armin Eck der einen Freistoß unter (!!!) die Mauer her schoss und direkt verwandelte.
Die Spieler waren nicht schlechter als die des HSV, aber man verlor aufgrund der Verunsicherung.
Was soll also dieser Kack mit den Trikots auf denen Zdebels Nummer abgedruckt ist und dann dem Spielfeld den Rücken zukehren?
Dem Altegoer zeigen, das seine Art den Verein zu führen unterirdisch ist?
Ich denke das weiß er schon und wird sich von ZAHLENDEN Zuschauen nicht beirren lassen. Hier hilft NUR fernbleiben oder mitziehen.
Ja glaubt denn wirklich einer, das Ernst, Altegoer und Koller in die Ostkurve blicken, den Unmut der Fans entdecken und dann die Flinte ins Korn werfen? Wie naiv sind hier eigentlich alle?
Ich ziehe jetzt mit und bin 100% loyal. Auch wenn Altegoer mal unpopuläre Entscheidungen treffen muss, ist er Bochumer … seid Ihr es auch?