Bei der PSV soll es jetzt wieder Jörg Nowaczyk richten

Jörg Nowaczyk  ist wieder Trainer der PSV Bochum.
Jörg Nowaczyk ist wieder Trainer der PSV Bochum.
Foto: WAZ FotoPool / Olaf Ziegler
Was wir bereits wissen
Mit dem alten neuen Trainer Jörg Nowaczyk will die PSV Bochum in der kommenden Bezirksliga-Saison besser abschneiden.

Für den Bezirksligisten Polizei SV Bochum (13. Platz/34 Punkte) endete die vergangene Saison beinahe in einem Debakel. Nach einer durchwachsenen Hinrunde, die die PSV jedoch letztlich noch recht zufriedenstellend beendete (10./22), folgte nach der Winterpause der große Einbruch. Die Polizisten rutschten immer weiter ab und sicherten sich letztlich erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt.

„Als ich die Jungs übernommen hatte, standen mir nur 16 einsatzbereite Spieler zur Verfügung, das war natürlich nicht gerade optimal“, erinnert sich Marcus Kretschmann, der nach dem Abgang von Marc Varbelow als Chefcoach übernahm.

Stammspieler wie Martin Wilke (doppelter Leistenbruch), Jens Köhler (Kreuzbandriss), Toni Sedic (Hüftprobleme), Justus Leonhardt (beruflich 3 Monate verhindert) und Olid Hammouda (Schulteroperation) fielen kurz vor oder während der Winterpause längerfristig aus. Ihr Fehlen machte sich schnell bemerkbar: In den ersten Spielen nach der Pause kassierte die PSV einige bittere Niederlagen und rutschte folgerichtig weiter ab.

Leistungsträger kehrten zurück

Vier Spieltage vor Schluss haben wir dann entschieden, dass ich aufhöre. Ich konnte den Jungs nicht mehr wirklich weiterhelfen“, erklärt Kretschmann, der daraufhin vom ehemaligen Co-Trainer Carsten Funke übergangsweise ersetzt wurde. Funke zog das Training deutlich an, profitierte jedoch letztlich auch davon, dass mit Wilke, Köhler und Leonhardt drei wichtige Spieler langsam wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnten. Für einen großen Umbruch reichte es zwar nicht, mit den letzten Mitteln gelang jedoch der Klassenerhalt.

Für die PSV kommt es in der neuen Saison nun zum Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Jörg Nowaczyk, der vor zwei Jahren das Zepter an Marc Varbelow übergab, wird wie berichtet wieder Cheftrainer, Funke wird Co-Trainer. Im Hinblick auf die neue Saison appelliert Nowaczyk: „Wenn wir eine Rolle spielen wollen, dann müssen wir konditionell noch einiges tun.“

Zwei Zugänge konnten sich die Polizisten bereits jetzt sichern: Tobias Wallhöfer (SF Wanne-Eickel) und Mario Blaurock (DJK Wattenscheid) haben das Team verstärkt, Niklas Müllers (SC Weitmar 45) und Benny Ercan (Karriereende) stehen hingegen nicht mehr zur Verfügung. „Wir sind noch an zwei bis drei weiteren Spielern dran. Ein wenig frisches Blut tut der Mannschaft sicherlich gut“, verrät Trainer Jörg Nowaczyk.