Beckebom ist einfach nur noch "enttäuscht"
14.02.2010 | 19:47 Uhr 2010-02-14T19:47:00+0100
Schwacher Auftritt der Telstar-Damen gegen Essen.
VC Allbau Essen - VfL Telstar 3:0
Sätze: 25:19,25:16,25:18
Telstar: Bando, Berczuk, Sa. Börding, Sv. Börding, Coenen, Froitzheim, Gumrock, Rues, Zipter
Unter der Woche hatte Michael Beckebom noch die Hoffnung geäußert, dass sich die Personallage am Spieltag etwas entspannen könne. Abermals wurde der VfL-Trainer allerdings enttäuscht. Mit Daniela Schütte, Bianka Crncevic und Hala Gumrock standen Telstar kurzfristig gleich drei Stammspielerinnen nicht zur Verfügung.
„So geht es uns schon seit drei Monaten. Die ständigen Umstellungen und die schlechte Trainingsbeteiligung führen zwangsläufig zu großen Abstimmungsproblemen”, ließ Beckebom seinem Ärger freien Lauf und betonte: „Heute ist das besonders schade, denn eine durchschnittliche Leistung hätte wahrscheinlich zum Sieg gereicht.”
So konnten die Bochumerinnen, trotz einer recht lustlosen Leistung der Gastgeberinnen, für die es in der Liga eigentlich um nichts mehr geht, das Spiel einfach nicht an sich reißen. Mit zunehmender Spieldauer wurde Essen besser und das Selbstvertrauen der Gäste schwand noch mehr. Besonders die Annahme schwächelte, so dass Telstar kaum Bälle nach vorne brachte und der Trainer am Ende enttäuscht feststellen musste, dass seine Mannschaft wohl selten so wenig angegriffen habe wie an diesem Tag.
„Um siegreich zu sein, müssen wir endlich unsere beste Sechs zusammenkriegen und ordentlich sowie geschlossen trainieren. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, denn noch können wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen”, so Beckebom.
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