Ausgeglichene Gruppe: DJK ist nominell Favorit

Rein nominell sind die Rollen allemal verteilt in Gruppe D. Spannend dürfte es – wenn es dann um die Wurst geht – aber dennoch werden. Zum einen, weil die drei Gegner des Westfalenligisten DJK TuS Hordel den Grün-Weißen allein wegen deren Klassenzugehörigkeit Paroli bieten möchten. Des Weiteren wird der TuS Querenburg als Ausrichter ohnehin hochmotiviert sein, A-Kreisligist SG Linden-Dahlhausen überstand schon im vergangenen Jahr die Zwischenrunde und schaffte es bis ins Viertelfinale. Und, zu guter Letzt: Bezirksligist Vorwärts Kornharpen spielte bereits in der Vorrunde tollen Fußball.

„Bei allem Spaß, den wir bei diesem besonderen Event haben wollen: Wir wollen am Sonntag schon noch dabei sein“, nennt Marcus Himmerich, Hordeler Co-Trainer, die Ambitionen seiner Mannschaft. Die DJK will mindestens ins Halbfinale. Allerdings wissen die Grün-Weißen auch, „dass da“, so Himmerich, „zwei Kaliber auf uns warten.“ Im Viertelfinale, wohlgemerkt. Denn in den Überkreuz-Spielen mit Gruppe C ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Gegner Concordia Wiemelhausen oder Wattenscheid 09 heißt. Im vergangenen Jahr schied Hordel mit einem 0:4 gegen den A-Kreisligisten SV Phönix aus. Im Vergleich zur Vorwoche stockt Himmerich den Kader mit Jordi Barrera und Kevin Rudolph auf.