Auftakt misslungen - Kentai und PSV Bochum verlieren deutlich

Holte den einzigen Sieg für die PSV: Madeleine Fornahl (li.).Foto:Karl GATZMANGA
Holte den einzigen Sieg für die PSV: Madeleine Fornahl (li.).Foto:Karl GATZMANGA
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Madeleine Fornahl punktet

Für die Judoka-Frauen von Kentai und PSV Bochum verlief der Regionalliga-Auftakt nicht zufriedenstellend. Beide Teams verloren mehr als deutlich und stehen damit bereits zu Beginn der Saison im Tabellenkeller.

„Mir hat ein wenig der nötige Ehrgeiz gefehlt. Mit diesem Kampftag kann ich nicht zufrieden sein“, sagte der Coach der PSV, Jürgen Wagner, dessen Team dem 1. Essener JC (1:6) als auch dem Gastgeber JC Bottrop II (0:7) so gut wie nichts entgegenzusetzen hatte. Zufrieden war Wagner lediglich mit dem Kampf von Madeleine Fornahl (-63 kg), die ihre Essener Kontrahentin Nancy Pohl mit einer Tai-Otoshi-Wurftechnik bezwang und damit den einzigen PSV-Sieg des Kampftages einfahren konnte. Gegen den JC Bottrop II hingegen, der mit einigen Bundesligakämpferinnen an den Start ging, blieb seine Mannschaft chancenlos. „Wir haben den Kampftag kritisch analysiert, und die Mädels müssen sich definitiv noch steigern“, resümierte Wagner.

Auch für Kentai Bochum war die Konkurrenz an diesem Tag nicht zu bezwingen. Gegen den JC Bushido Köln II punktete lediglich Carolin Schlag (-52 kg, kampflos), die anderen Kämpfe gingen deutlich an Köln: 1:6. Auch gegen Mönchengladbach II blieb Kentai chancenlos (0:6). Lediglich Jessica Katstein (+78 kg) konnte den starken Gladbacherinnen Paroli bieten. Mehr als ein Unentschieden sprang jedoch nicht heraus.

„Ich stelle mir die Frage, ob es erstrebenswert ist, weiter in dieser Liga zu kämpfen. Viele Teams starten mit Kämpferinnen aus der Bundesliga. Für uns ist das so als ob wir mit Kanonen auf Spatzen schießen“, so Kentai-Trainerin Doris Pohl.