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Wasserball - Oberliga

Aufstieg fast schon greifbar

01.06.2012 | 16:31 Uhr
Aufstieg fast schon greifbar
Als Abwehrorganisator gehört Bastian Wehmeier (im Bild rechts) zu den wenigen „Altgedienten“ der Wiesentaler, die nun das angestrebte Saisonziel, mit der insgesamt ziemlich jungen Truppe den Aufstieg zu realisieren, immer näher kommen. Foto:Udo Milbret/WAZ FotoPool.

Zwei - zumindest auf dem Papier - machbare Heimspiele hält die Spielzeit noch für Bochums Wasserballer bereit. Dazu kommt der wahrscheinlich entscheidene Auswärtsauftritt beim Konkurrenten Poseidon Duisburg. Die Ausgangslage Richtung Zweite Liga ist gut - doch erst mal muss gewonnen werden.

Alles läuft seit Wochen wie am Schnürchen – bei den Oberliga-Wasserballern von Blau-Weiß. War es zuvor noch ein enger Kampf von fünf Teams um wohl zwei Aufstiegsplätze in die Zweite Liga West, hat sich das Feld inzwischen ausgedünnt.

Zuerst siegten die Bochumer in den direkten Duellen bei Düsseldorf II (7:4) und Duisburg 98 II (9:6), danach nahm sich die Konkurrenz gegenseitig die Punkte weg. So bezwangen die Düsseldorfer in der Folge die Zweitvertretung der 98er, die damit aus dem Rennen ist, es sich aber nicht nehmen ließ, den Stadtkonkurrenten Poseidon zu bezwingen (14:8). Daneben darf Düsseldorfs Zweite nicht in die Klasse aufsteigen, in der Team Nummer eins spielt. Ähnliches würde für den Fusionsklub Hamm/Brambauer II gelten, sollte die erste Mannschaft den Bundesliga-Aufstieg verfehlen. Alles also fast wie gemalt für die Wiesentaler.

„So dürfte es für uns auf ein echtes Endspiel in zwei Woche bei Poseidon Duisburg hinauslaufen. Da könnte vielleicht sogar ein Unentschieden reichen, doch darauf kann man beim Wasserball eben nicht spielen“, rechnet Trainer Peter Voß vor.

Warnt nun erst einmal vor den vermeintlich „kleinen“ Gegnern: Bochums Cheftrainer Peter Voß. Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool.

Davor allerdings steht am Samstagabend (Anschwimmen: 20.30 Uhr; Wiesental-Freibad) noch die Partie gegen das Mittelfeldteam vom Iserlohner SSV. „Und die sind“, sagt Voß, „erfahren und können bei Bedarf das Spiel gut verzögern“. Dazu kommen die Sauerländer mit ihrem Top-Torjäger Fabian Meier, der als Ex-Bochumer bestens motiviert sein wird. Im Hinspiel Mitte Februar war der SV Blau-Weiß, weil die Jugendspieler sich auf großer Überfahrt in Miami befanden, mit einen aus dem zweiten Team verstärkten Kader angetreten und hatte am Seilersee mit etwas Mühe mit 6:4 gesiegt. Meier machte die vier Treffer für die Schleddenhofer.

„Wir müssen sowieso jeden Gegner ernst nehmen. Und jetzt kommt die Saison-Phase, wo es etwas zu verlieren gibt, was dann nicht mehr korrigieren werden kann“, sagt Bochums Coach, der schon beim dem Erfolg in Duisburg in der Startphase einiges an Nervosität hatte ausmachen können.

Die Blau-Weißen müssen gegen Iserlohn weiter auf Felix Grothues (Knie) verzichten, Michael Mottes Mitwirken ist erneut jobbedingt noch nicht sicher.

Christian Meister



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