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AstroStars grüßen von oben

11.11.2012 | 17:54 Uhr
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AstroStars grüßen von oben
Foto: Olaf Ziegler

Mit einem Bilderbuch-Viertel, einem fulminanten 35:10 im dritten Durchgang, holten Bochums Korbjäger die Punkte aus Sechtem-Bornheim. Das bescherte dem Friedrich-Team dank einer Niederlage Iserlohns die alleinige Tabellenführung.

SG Sechtem -
VfL AstroStars Bochum 58:94

Viertel: 15:16; 19:24; 10:35; 14:19

Was lassen die Bochum AstroStars auf fünf Erfolge gegen die Teams „von unten“ mit einem Schnitt von exakt 36 Pluspunkten folgen? Einen Sieg mit erneut 36 Punkten bei der SG Sechtem.

Von „zehn Minuten Basketball wie von einem anderen Stern“ durfte Finanzvorstand Hans-Peter Diehr schwärmen. Das war im dritten Viertel im Rheinland, in dem dem VfL-Team wirklich alles gelang: Auf einen 14:0-Lauf packten die Bochumer da noch eine weitere 15:0-Serie. Dabei war Cham Korbi mit drei Dreiern und alleine 20 Zählern diesem Abschnitt der Mann des Spiels.

Zunächst noch hatte sich Sechtem als schwerer Gegner präsentiert. Das Heimteam war mit 10:6 gestartet, stellte die Anzeige auch im zweiten Durchgang noch einmal auf eine 32:30-Führung. „Zu Beginn war es der harte Schlagabtausch, den wir auch erwartet hatten“, sagte Diehr. Mit einer Umstellung auf Zonenverteidigung gelang es danach Chefcoach Kai Friedrich, die Rheinländer aus dem Tritt zu bringen. Flankiert von Körben über Sebo Rathjen und Felix Wenningkamp brachte besonders Kapitän Patrick Abraham in der ersten Halbzeit offensiv eine Glanzleistung und hatte großen Anteil an der 40:34-Pausenführung des Teams aus dem Ruhrgebiet.

Im dritten Viertel sollten dann bei der SG Sechtem alle Dämme brechen. „Wobei unsere bärenstarke Verteidigung dafür erneut den Grundstein legte“, berichtete Bochums Team-Manager. Das Heimteam fand keine Lücke und somit keine freien Würfe – musste unter Druck abschließen und ging ein ums andere Mal leer aus.

Ihm bescheinigte Bochums Team-Manager die bis dato beste Saisonleistung: Sebastian „Sebo“ Rathjen, hier im Bild rechts in der Vorwärtsbewegung.Foto: Joachim Haenisch

Fangesang: „Auswärts siegen ist schön“

Mit Wurfserien auf 75:44 punkteten sich derweil die entfesselten AstroStars bereits nach 30 gespielten Minuten. So konnte in der Bornheimer Halle der lautstark unterstützende, blau-weiße Fanclub schon frühzeitig die Punkte auf der Habenseite verbuchen und die Mannschaft mit dem Liedtext „Auswärts siegen ist schön“ feiern.

Auch im Schlussviertel hatte der VfL alles im Griff. Wobei Ryon Howard sich bestens um den Sechtem-Amerikaner Marcus Ligons kümmerte. Das tat im Wechsel auch Julian Schütz, dem noch ein sauberer Dreier glückte.

Und eine gute Nachricht sollte noch eintrudeln: Mitfavorit Iserlohn verlor seine zweite Partie (74:83 in Münster). Das macht die Astros vor dem mit Spannung erwarteten Derby daheim in der Rundsporthalle gegen Schalke zum alleinigen Tabellenführer.

AstroStars: Korbi (24 Punkte/4 Dreier), Abraham (19), Howard (17/1), Rathjen (14/1), Wenningkamp (7/1), Geske (4), Schütz (3/1), Kortmann, Lange und Möhring (alle 2) und Bals.

Christian Meister

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