AstroStars geben Sieg aus der Hand

RSV Eintracht Stahnsdorf -
VfL AstroStars Bochum 80:78

Viertel: 13:26, 19:12, 27:20, 21:20

VfL: Sherburne (20/5), Korbi (16/3), Howard (10), Wenningkamp (8), Engel (8), Bals (6), Jasinski (5), Abraham (5/1), Feldmann, Haucke, Mersch

Die Spiele der VfL AstroStars Bochum sind nichts für schwache Nerven. Beim bisherigen Schlusslicht Eintracht Stahnsdorf gaben die Mannen von Coach Kai Schulze erneut einen 15-Punkte-Vorsprung aus der Hand, schienen im letzten Viertel wieder auf die Siegerstraße einzubiegen, mussten am Ende jedoch eine 78:80-Niederlage quittieren.

Die Bochumer zogen nach viereinhalb Minuten auf 15:6 weg und entschieden das erste Viertel mit 26:13 für sich. Mitte des zweiten Abschnitts sorgten Felix Engel (17:32) und Ryon Howard (19:34) zwischenzeitlich mehrfach für einen 15-Punkte-Vorsprung. Zwei Stahnsdorfer Dreier und drei weitere Zähler zum 28:36 konterte Julian Jasinski zwar zum 28:38, doch in den letzten 80 Sekunden vor der Halbzeit lief einiges gegen die AstroStars. Erst kassierten sie das 30:38, dann belagerten sie den Korb der Gastgeber, hatten bei mehreren Würfen aber kein Glück. Zu allem Überfluss verkürzte die Eintracht mit der Schlusssirene auf 32:38, schöpfte neuen Mut für die zweite Spielhälfte und punktete gleich weiter zum 34:38.

Drei Bochumer Dreier in Serie durch Sherburne, Cham Korbi und abermals Sherburne zum 38:47 schienen dem Schlusslicht endgültig den Wind aus den Segeln genommen zu haben. Doch Stahnsdorf wehrte sich weiterhin, kam immer wieder heran. In Minute 27 glich Stahnsdorf zum 50:50 aus und ging zwei Minuten später in Führung: 56:54. Das Match war wieder offen, doch im vierten Viertel erwischte Bochum einen Top-Start und setzte sich mit einem 9:0-Zwischenspurt auf 59:67 ab.

Danach allerdings riss der Faden komplett. Die Eintracht machte 17:2-Punkte hintereinander, gab sich im Finish auch an der Freiwurflinie keine Blöße. Ein Sherburne-Dreier in der vorletzten Sekunde verkürzte den Rückstand auf zwei Zähler, das war’s.

Kai Schulze bemängelte bei seiner Mannschaft, „dass die Intensität von Beginn an nicht hoch genug war“. Der klare Vorsprung verleitete die Bochumer zudem dazu, noch einen Gang zurückzuschalten. Schulzes Fazit: „So haben wir den Gegner immer wieder stark gemacht.“