AstroStars feiern dritten Sieg in Serie
01.11.2009 | 20:15 Uhr 2009-11-01T20:15:00+0100
Mit dem dritten Sieg in Serie, einem 76:72 gegen die BG Dorsten, haben die AstroStar-Basketballer den Kontakt zur oberen Tabellenregion hergestellt. Daneben boten sie den 350 Zuschauern in der Rundsporthalle "ein gutes, intensives und spannendes Spiel”, so Team-Manager Hans-Peter Diehr.
Bochum AstroStars - BG Dorsten 76:72
Viertel: 18:22; 19:15; 14:17; 25:18
AstroStars: Murray (21 Punkte, 1 Freier), Abraham (15/1), Veit (14), Niebrügge (8/2), Kleina (5), Friedrich, Isreal (je 4), Feldmann (3/1), Hardebusch (2), Killat, Kindermann.
Auch wenn immer die Mannschaft gewinnt, zwei Akteure aus dem Team von Trainer Thorsten Morzuch können herausgehoben werden. Das war zum einen Bochums Mathias Veit, extrem engagiert gewann er eine Vielzahl der Luftaktionen, traf selbst gut und holte zehn Rebounds.
Sebastian Niebrügge war der Zweite im Bunde: „Ihm würde ich fast 50 Prozent des Erfolges zurechnen”, meinte Diehr. Flügelmann Niebrügge begleitete Dorstens Topmann Daryl Cohen im wahren Sinne des Wortes auf Schritt und Tritt. In Halbzeit eins bisweilen noch mit Schwierigkeiten, die Gäste führten mit 19:9 (8.) und nach Cohen-Dreiern mit 28:22, hielt er Dorstens US–Mann darauf bei nur fünf Feldpunkten. Dabei schaffte Niebrügge es, hart zu verteidigung und dennoch nur ein einziges Foul zu kassieren. Ein Sachverhalt, der den hoch emotionalen Dorsten-Coach Alois Buschmann noch nach dem Schlusspfiff ordentlich in Rage versetzte.
Bei bester Hallenatmosphäre, die geladenen Goethe-Schüler feuerten die „Astros” lautstark an, verlief die Partie sehr ausgeglichen. Wichtig für das Team aus dem Südpark der Korb von Patrick Abraham mit der Schlusssekunde des dritten Viertels, der für den 51:54-Anschluss sorgte.
Im letzten Durchgang waren zuerst wieder die Dorstener am Drücker (66:60). Doch dann hatten die Bochumer den besseren Drive: Andre Murray setzte ein Drei-Punkt-Spiel, Center Veit glich zum 70:70 aus. Der Gegner hatte einige Freiwürfe ausgelassen, während der an die Linie geschickte Murray nervenstark den Deckel auf den Heimsieg packen konnte. „Besonders freute es mich”, sagte Diehr, „dass wir die Leute in unser Halle begeistern konnten.”
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