Astro-Reserve erwartet Gegenwehr

Nach der Osterferienpause steht der Saison-Endspurt an. Für die VfL AstroStars II beginnen damit die Wochen der Wahrheit. Gewinnt der aktuelle Tabellenzweite alle drei noch ausstehenden Partien, ist dem Team der Meistertitel sicher. Lokalrivale TV Gerthe hat nur noch theoretische Aufstiegs-Chancen, will aber so schnell wie möglich den dritten Platz festigen.

Auf die Youngster der AstroStars warten nur noch Endspiele. An diesem Samstag (18.) kommt die TG Witten um 20 Uhr in die Merianhalle, acht Tage später steigt das Topspiel gegen Spitzenreiter Hagen, am letzten Spieltag geht es in die Lippestadt Werne. Kurzzeitig durften sich die Talente von VfL-Coach Benedikt Franke bereits als Tabellenführer fühlen, doch Hagen bekam die Punkte am grünen Tisch zugesprochen.

Die hatten sie zunächst gegen die TG Witten verloren, doch die hatte beim 71:69-Erfolg in Hagen einen eingesetzten Akteur nicht auf dem Spielberichtsbogen aufgeführt. Das soll den Hagenern schon während der Partie aufgefallen sein, weswegen sie nicht mehr Vollgas gaben. „Es wäre ein schöner Bonus gewesen, aber wir müssen sowieso nur auf uns schauen“, nimmt Franke die Geschehnisse pragmatisch.

Trotzdem war deutlich, dass „Witten eine schwierige Aufgabe wird“, unterstreicht Franke und merkt an: „Bei den Wittenern kann jeder Basketball spielen. Die Duelle haben stets eine positive Brisanz, denn man kennt sich. Es wird Gegenwehr kommen, und der müssen wir uns stellen.“

Die Vorbereitung auf das Revierderby verlief aus Bochumer Sicht vielversprechend. Ein Testspiel beim Barmer TV, Tabellenerster der 2. Regionalliga, wurde mit 63:76 verloren. Die AstroStars II zeigten eine ansprechende Leistung. „Das hat uns einen Schub gegeben, den Elan wollen wir mit in die Liga nehmen“, sagt Benedikt Franke.

Der TV Gerthe möchte Samstag mit einem Sieg gegen Boele-Kabel (18 Uhr) seinen dritten Platz ins Ziel bringen. Die Gäste reisen als Vorletzter zur Heinrichstraße. Dort konnte während der gesamten Spielzeit noch kein Team etwas ausrichten. Und daran soll sich nichts mehr ändern.

„Ich schätze die anstehende Aufgabe als machbar ein“, sagt TVG-Coach Joachim Wein, der sich sicher ist, dass „uns bei einem Sieg der dritte Platz nicht mehr zu nehmen sein dürfte: „Wir wollen zu Hause ungeschlagen bleiben.“ Erst im Laufe dieser Woche konnten die „Nordlichter“ wieder ins Training einsteigen. „Alle waren bemüht“, hat Wein das Engagement seiner Spieler anerkannt und erwartet, dass die letzten Partien anständig über die Runden gebracht werden.