Arminia hat den Aufstieg im Blick
12.02.2010 | 18:46 Uhr 2010-02-12T18:46:00+0100
Arminia Bochum hat sich für die Rückrunde der Bezirksliga viel vorgenommen: Am Ende will die DJk den Aufstieg in die Landesliga feiern.
Obwohl er aus persönlichen Gründen bereits vor der Rückrunde sein Traineramt bei Arminia Bochum niedergelegt hat, merkt man Thomas Behrendt die Verbundenheit zu „seinen Jungs” doch noch deutlich an. Zum Beispiel wenn er sagt: „Wir haben noch nichts verspielt.”
Gemeint ist damit der Aufstieg in die Landesliga. Und tatsächlich, Rang drei mit sechs Zählern Rückstand auf Tabellenführer Fortuna Herne lässt noch alle Optionen offen. Und auch Interimstrainer Udo Behrends, der die Mannschaft bereits als sportlicher Leiter und Co-Trainer betreute und somit bestens kennt, kündigt an: „Wir werden alles daran setzen, den Aufstieg zu schaffen.”
Dabei haben die Arminen gänzlich darauf verzichtet, am Transfermarkt tätig zu werden. „Wir haben eine so junge Mannschaft, dass wir darauf verzichten können”, so Behrends.
Und nicht nur jung, sondern auch gut seien seine Akteure. So gut, dass sie bereits von anderen Vereinen angesprochen würden.
Sollten sie in der Lage sein, diese Spieler zu halten, dann traut der Interims-Coach seiner Elf auch eine erfolgreiche Teilnahme an der Landesliga zu. Eine erfolgreiche Rückrunde mit folgendem Aufstieg natürlich vorausgesetzt.
Diese Rückrunde beginnt allerdings mit dicken Brocken. Zunächst geht es nach Wiemelhausen zu der in Lauerstellung befindlichen Concordia. Danach empfängt die Arminia den SV Horst-Emscher 08. Ein Start, wie der in die Hinrunde, als es zwei Siege in Folge zu feiern gab, würde die Bochumer ihrem großen Ziel einen eben solchen Schritt näher bringen.
Überhaupt sind der - damals noch - Behrendt-Elf die ersten neun Spiele der Hinrunde besonders wohl geraten. Sechs Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage sprechen Bände.
Dass die vorzeitige Trennung von Trainer Behrendt Unruhe in die Mannschaft tragen könnte, glauben weder der alte noch der neue Übungsleiter. „Der Udo ist ein sehr kompetenter Mann mit einer gewissen Autorität in der Mannschaft”, lobt Behrendt seinen ehemaligen Co-Trainer.
Und auch der sieht sich in sicherem Fahrwasser: „Ich habe bereits als Co-Trainer alle Entscheidungen mit getragen. Außerdem stehen mir David Przybyla und Raffael Pieperbeck zur Seite”, erklärt Behrends, dass er die beiden Führungsspieler der Mannschaft eng in seine Überlegungen einbezieht.
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