Annika Gomell vom USC Bochum gewinnt großen Lauf

Annika Gomell und ihr Freund Thorben Dietz gewannen die Frauenklasse und das Gesamtfeld von Werl nach Soest.
Annika Gomell und ihr Freund Thorben Dietz gewannen die Frauenklasse und das Gesamtfeld von Werl nach Soest.
Foto: Funke Foto Services
Den großen Silvesterlauf von Werl nach Soest gewann Annika Gomell vom USC Bochum. Und ihr Freund, Thorben Dietz, siegte im Gesamtfeld. Auch der TV Wattenscheid war erfolgreich.

Den spektakulärsten Erfolg bei den Silvesterläufen 2014 feierte der USC Bochum. Die zur Zeit in den USA studierende Annika Gomell, Vierte der Deutschen Meisterschaften über 5000m, gewann das traditionelle Spektakel von Werl nach Soest über 15 Kilometer in der Frauenklasse. Als sie ins Ziel läuft nach 53:49 Minuten, gibt ihr Freund bereits Interviews auf dem Soester Marktplatz: Thorben Dietz von der LG Dorsten gewann in 46:06 Minuten das Gesamtklassement. Und die schönste Liebesgeschichte des großen Silvesterlaufes mit insgesamt 6000 Teilnehmern war perfekt.

Gomell befindet sich in einem Kurzurlaub über Weihnachten bei ihren Eltern und nutzte die Chance, beim Werler Silvesterlauf, einem der größten Läufe dieser Art in Deutschland, zu starten. Lena Hollmann vom USC wurde in der Hauptklasse der Frauen mit 61:19 Minuten Siegerin und platzierte sich im Gesamtfeld auf dem guten sechsten Platz.

Erfolge gab es auch für USC-Läufer in Herne. Sieger der Altersklasse U 20 über 5 km wurde der 18-jährige Arnim Grothe in 16:01 Minuten. Michel Bücker siegte bei den Männern in 16:18 Minuten. Lennart Grothe (M 13) gewann den Lauf seiner Altersklasse in 19:22 Minuten.

In Münster schließlich siegte Peter Mäder (M 55) bei den Senioren über 10 km mit 41:08 Minuten.

Den Silvesterlauf in Herne in der U20-Klasse dominierte indes ein Talent vom TV Wattenscheid 01. Marius Probst siegte am letzten Tag des Jahres 2014 in seiner Heimatstadt. Für die 10 Kilometer benötigte der Deutsche 1500-Meter-Meister der U23-Klasse 33:01 Minuten. „Das war richtig gut“, freute sich sein Coach Tono Kirschbaum, „Marius war bei teilweise widrigen Bodenverhältnissen anderthalb Minuten schneller als im letzten Jahr. Im Wald war es zum Teil vereist, das war wirklich nicht einfach zu laufen.“

Das konnte Probst nur bestätigen: „Das war eine richtige Schlammschlacht, eher wie ein Crosslauf bei schlechten Bedingungen. Deswegen bin ich sehr zufrieden.“

Auch TV-01-Läufer Jan Hense habe seine Sache gut gemacht, lobte Wattenscheids Lauftrainer Kirschbaum: „Jan hat bei diesen schwierigen Bedingungen immerhin seine Bestzeit auf dieser Strecke unterboten.“ Hense benötigte 32:10 Minuten – das bedeutete Rang drei in der Männer-Klasse.

In Recklinghausen gewann Leander Czech das Rennen der U18. Er kam über die 5 Kilometer als Gesamtdritter nach 17:01 Minuten ins Ziel. Moritz Schiller benötigte 18:32 Minuten und wurde Sechster. Tim Poerschke (18:56 Minuten) und David Lapatki (19:50 Minuten) landeten auf den Rängen acht und 17.

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