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WIN-Cup 2011

Senel-Brüder glänzen mit Spielverständnis

27.07.2011 | 22:37 Uhr
Senel-Brüder glänzen mit Spielverständnis

Garbeck.Der WIN-Cup 2011 nimmt Fahrt auf. Die Landesliga-Fußballer des BSV Menden starteten mit einem 1:1 (0:0) gegen den Ligarivalen SG Hemer in die Vorrunde des Turniers, A-Ligist SG Balve/Garbeck indes war beim 0:5 (0:2) gegen die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn chancenlos.

Die Spiele der Gruppe 2 am Mittwochabend im Überblick:

BSV Menden - SG Hemer 1:1 (0:0). Auch wenn das Ergebnis am Ende ein wenig ärgerlich war – der erste Auftritt des BSV Menden im neuen Spieljahr ließ sich recht ordentlich an. „Das ist schon in Ordnung so. Für das erste Mal war das nicht schlecht“, sagte Andreas Bücker, der BSV-Trainer konnte mit dem Remis gegen den Kreiskonkurrenten aus Hemer gut leben.

Vor allen Dingen deshalb, weil ihm seine Schützlinge in der Partie auf dem Garbecker Holloh-Kunstgrün einige erfreuliche Erkenntnisse bescherten. So überzeugte Neuzugang Cüneyt Senel auf der rechten Außenbahn mit großem Spielverständnis. „Er hat sehr viel Power“, lobte Andreas Bücker den vom Bezirksligisten VTS Iserlohn ins Huckenohl gewechselten Akteur. Und dessen Bruder Cihan brachte sich deutlich in die Spielorganisation ein.

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist eigentlich schnell erzählt. Denn beiden Mannschaften gelang zunächst wenig im Spiel nach vorn. Während Hemer eine Möglichkeit von Hastemir verbuchen konnte, legte auf Mendener Seite Marcel Hoffmann Rückkehrer Sven Barnefske auf – dessen Schuss von der Strafraumgrenze war für SG-Keeper „Bimbo“ Jürgens jedoch kein Problem.

Nach der Pause brachte Hoffmann den BSV nach einem Ekinci-Freistoß in Führung (47.). Menden hatte fortan die Partie im Griff. Aber: 300 Sekunden vor dem Ende verlor der BSV bei einem eigenen Eckball den Ball an den Gegner und kassierte durch Tabanoglu letztlich doch noch den Ausgleich (65.).

SG Balve/Garbeck - SF Oestrich-Iserlohn 0:5 (0:2). Das Ergebnis war heftig, aber maßlos enttäuscht waren die Gastgeber nicht unbedingt. „Natürlich verliert man nicht gern, aber gegen einen Westfalenligisten war das schon in Ordnung“, sagte SG-Spielertrainer Sascha Wegener, er wusste die Verhältnisse in diesem ungleichen Duell sehr wohl einzuschätzen.

„Wir haben besonders in der ersten Halbzeit defensiv gut gestanden und ließen nur Fernschüsse zu“, nahm es Wegener seinen Kreisliga-Kickern denn auch nicht übel, dass Oestrich mit eben diesen Versuchen aus der Distanz zur standesgemäßen Pausenführung kam. „Ein Tor war dabei ein Freistoß“, hakte Wegener die Entstehung jener Treffer bereits in der Kabine ab.

An der spielerischen Überlegenheit des haushohen Favoriten hegte Wegener indes keinerlei Zweifel. Und trotzdem: Balve/Garbeck hielt dagegen, wehrte sich gegen das drohende Debakel. „Das ist uns im Grunde genommen auch gelungen“, so der SG-Coach, für den die Partie spätestens mit dem 0:3 direkt Wiederbeginn entschieden war (37.) – wie berichtet, laufen beim WIN-Cup die Vorrunden-Spiele über zweimal 35 Minuten. „Und in denen hat Oestrich uns reichlich beschäftigt. Aber ich denke, dass wir diese Aufgabe einigermaßen ordentlich gelöst haben“, stellte Wegener fest.

Die Tore für Oestrich erzielten Kunkel (13./18.), Zejnullahu (37.), Akdeniz (47.) sowie der ehemalige Bösperder Igor Markus (60.).

Burkhard Granseier und Eberhard Tripp

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