Mario Droste: Das ganze Dorf freut sich auf die Meisterfeier
07.04.2011 | 16:18 Uhr 2011-04-07T16:18:00+0200
Balve. Es kann das Wochenende der Titelentscheidung in der Fußball-Kreisliga A Arnsberg werden. Denn: Wenn Spitzenreiter TuS Langenholthausen am Sonntag das Gipfeltreffen gegen den Tabellenzweiten TuRa Freienohl gewinnt, knallen am Düsterloh die Meisterkorken.
Im Schatten dieses Duells stehen die Aufgaben der Ortsnachbarn SG Balve/Garbeck und SuS Beckum.
„Wir wollen diesen ersten Matchball nutzen. Die Mannschaft ist heiß darauf, und man spürt im ganzen Dorf die Vorfreude auf dieses Spiel “, sagt Mario Droste. Der Trainer des TuS Langenholthausen tritt allerdings auch leicht auf die Euphorie-Bremse. „Wenn es am Sonntag noch nicht klappen sollte, geht die Welt auch nicht unter. Schließlich haben wir uns eine glänzende Ausgangsposition erarbeitet.“
In der Tat scheint der Titel den Düsterloh-Kickern nicht mehr zu nehmen zu sein. Trotzdem ist man in „LA“ abergläubisch. „Wir haben für Sonntag nichts geplant“, so Droste. Man geht man die Partie ganz gelassen an, schließlich sind spontane Feiern immer die schönsten. Spielbeginn im Sportpark Düsterloh ist um 15 Uhr.
Nur noch für die Statistik spielt die SG Balve/Garbeck, und das demonstrierte die Mannschaft bei der 2:3-Pleite gegen den SSV Stockum mehr oder weniger eindrucksvoll. „Das war gar nichts, so dürfen wir die Serie nicht zu Ende spielen. Denn ich habe keine Lust, noch Sechster zu werden. Wir sind aktuell fußballerisch nur Mittelmaß“, sagt Spielertrainer Sascha Wegener vor dem Gastspiel bei Kellerkind TuS Hachen, das aufgrund des 40. Geburtstags von SG-Routinier Roman Kaczmarek bereits an diesem Freitag (19 Uhr) stattfinden wird. „Für Hachen geht es um alles, und wenn wir da so auftreten wie zuletzt, werden wir dort leer ausgehen“, fordert Wegener vor allem in punkto Zweikampf- und Laufbereitschaft eine deutliche Steigerung.
Ohne große Sorgen geht der SuS Beckum in den Saisonendspurt, denn die Tsamatos-Kicker können nur noch theoretisch absteigen. Am Sonntag freut man sich vor allem auf die Rückkehr zum heimischen Hinsel-Sportplatz (Anstoß: 15 Uhr). „Ich hoffe, dass möglichst viele Zuschauer kommen, um zu sehen, was wir gebaut haben“, sagt der zweite Vorsitzende Oliver Freiburg.
Die SuS-Premiere auf dem neuen Naturrasen soll natürlich positiv enden. „Die Mannschaft hat beim Spiel in Freienohl gezeigt, dass sie mit allen Gegnern mithalten kann. Sie muss sich nur an die Anweisungen des Trainers halten und diszipliniert auftreten“, so Freiburg. Der Co-Trainer warnt allerdings vor dem starken Gast aus Affeln. Denn die Stummel-Kicker gehören mit Werlein, Könnecke oder Müller offensiv zum Besten, was die Liga zu bieten hat.
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